Archiv


Ausstellung im Stift Heiligenkreuz

Erwin Huber
Skulpturen und Reliefs aus Bronze

19. Mai – 30. Juli 2017
Ausstellungsort
Aula im Stiftshof Heiligenkreuz


23. April 2017
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit – Weißer Sonntag
Ort: Donaucity-Kirche Wien XXII
Zeit: 10.00 Uhr

Messe für zwei Singstimmen von Ferdinand Rebay
Ausführung: Wiener Schubertbund
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Leitung: Chormeister Prof. Ernst Brucker

Ave Maria von Ferdinand Rebay
Ausführung: Prof. Bungyoku Ayako – Sopran, Dr. Maria Gelew – Orgel;

Messe für zwei Singstimmen und Orgel
1944 komponiert von Ferdinand Rebay; Uraufführung am Hochfest des hl. Leopold 15.11.2016 in der Stiftskirche Heiligenkreuz und am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag, dem 23. April 2017 in der DonaucityKirche / Wien XXII

Ein kleines Weltereignis in der Abteikirche Heiligenkreuz: die Uraufführung einer Messe des bekannten Wiener Komponisten Ferdinand Rebay  für Chor und Orgel: schaurig, dunkel, düster und doch mit Aufhellungen, zarten Hoffnungslichtern und sparsamen Verzierungen. Messkompositionen aus dem 20. Jahrhundert sind selten und werden noch seltener aufgeführt. Wer hier eine Mozartmesse erwartet, wird enttäuscht sein, wer sich aber der Mühe unterzieht, sich in die Klangwelt Rebays einzuhören, der wird berührt sein von der Trauer, dem Schrecken und der bedrohlichen Stimmungsmalerei der totalen Niederlage, die aus den dunklen Klangfarben dieses Werkes heraus hörbar ist.

Einen bezaubernden Ausklang bildete das Ave Maria, das die Sopranistin Ayako Bungyoku romantisch interpretierte. An der Orgel begleitet von Frau Dr. Maria Gelew.

Ferdinand Rebays Musik zeigt sich hier auch als absolut liturgietauglich. Während wir heute die Musik der ersten Jahrhunderthälfte mit der atonalen Zwölftonmusik eines Arnold Schönberg assoziieren, waren an der Musikakademie in Wien vor dem Krieg ganz andere Namen tonangebend wie Josef Marx, Franz Schreker und Franz Schmitt, alles Komponisten, die reiche Klangfarben mit der einer ansprechenden Tonsprache verbanden, die die Sehnsucht der Menschen ihrer Tage ansprechen sollte. Ferdinand Rebays Weg an der Musikakademie begann dementsprechend mit einem musikalischen Impressionismus, der sich Claude Debussy und seiner Schule verdankte, und gelangte schließlich zu einem eindrucksvollen Expressionismus, der gerade in seiner Schlichtheit berührt.

Hierfür legt die Messe für zwei Singstimmen und Orgel ein zeitübergreifendes Zeugnis ab.

Es ist dem Wiener Schubertbund unter der Leitung von Prof. Fritz Brucker sehr zu danken, dass er das Wagnis unternommen hat, dieses unbekannte Werk im Laufe eines Jahres einzustudieren, um es am 15.11.2016 in Heiligenkreuz zum ersten Mal einer musikalischen Öffentlichkeit vorzustellen. Weitere Aufführungen sind bereits in Planung.

Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmül


Bilder vom 23.4.d.J. – Donaucity-Kirche – ‚Messe für zwei Singstimmen‘


Lentner Krippe in Heiligenkreuz
Fünf restaurierte Figuren kehren nach Heiligenkreuz zurück

Wir haben die große Freude, dass fünf restaurierte Krippenfiguren der sogenannten Lentnerkrippe in Heiligenkreuz von der Universität für Angewandte Kunst in Wien pünktlich vor Weihnachten nach Heiligenkreuz zurückgebracht werden konnten. Die Krippe besteht aus 90 Figuren. Im kommenden Jahr werden weitere Krippenfiguren restauriert und in einer Depotaufstellung untergebracht.


Altes und Schönes
beim Heiligenkreuzer Adventmarkt 2016

Ein schönes Gemeinschaftserlebnis


Ferdinand Rebay
Messe für zwei Singstimmen

Original in der Musiksammlung der ÖNB Wien

Rebay komponierte die Messe für zwei Singstimmen [Sopran/Alt – Tenor/Bass] und Orgel im Jahr 1944.
Die Zeit der Zerstörung, des Elends und der großen Not der Menschen findet in der Vertonung dieser Messe ihren Ausdruck. Etliche Passagen sind spürbarer Ausdruck der Sehnsucht des Menschen nach Frieden.
Diese geistliche Komposition bringt die für die Menschen katastrophale Situation am zu Ende gehenden zweiten Weltkrieg zum Ausdruck. Somit ist diese bemerkenswerte Messevertonung auch ein Zeitdokument. Es ist nicht bekannt, ob dieses Ordinarium [Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus, Agnus Dei]  jemals veröffentlicht oder öffentlich aufgeführt wurde. Das Original wird im Musikarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek aufbewahrt.

(Es ist darauf hingewiesen, dass die Aufnahme eine reine Doku-Aufnahme ist)

 Messe für zwei Singstimmen
Beschreibung von Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller OCist


Öffentliches Abschlusskonzert
2. So
mmer-Musikakademie „Ferdinand Rebay“
Dienstag – 4. Oktober 2016 – 16.00 Uhr
Ausführende:
Teilnehmer der Klassen von:
Prof. Armin Egger (Gitarre) – Prof. Regine Köbler (Gesang)
Prof. Chia Ling Renner-Liao (Flöte) – Prof. Dr. Wolfgang Renner (Flöte)

Kaisersaal des Stiftes Heiligenkreuz

abschlusskonzert-4-10-2016
Teilnehmer an der R-A-2016

programm-04-10-2016-kaisersaal


Numismatik

Das Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien besucht das Stift Heiligenkreuz bereits das vierte Jahr in Folge, um die Münzsammlung zu bearbeiten. Heuer soll vom 9.-15. Juli 2016 mit sechs Studierenden und vier Lehrenden die Bestimmung und Dokumentation der vor allem römisch-kaiserzeitlichen Münzen aus der Sammlung des Stiftes Neukloster zu Ende gebracht werden. Gleichzeitig wird mit der Bearbeitung der griechischen Münzen aus der Sammlung des Stiftes Heiligenkreuz begonnen.


Ausstellungsbeteiligung
Ein Leben für Silber und Gold – Wolfgang Eidel

Sonderausstellung im Maximilianeum / Augsburg

25. September bis 13. November 2016

Anlässlich des 75. Geburtstages von Wolfgang Eidel präsentiert das Maximilianmuseum in Zusammenarbeit mit dem Atelier Eidel Schmuck & Form eine Jubiläumsschau zum Werk des renommierten Augsburger Goldschmieds. Unser Stift beteiligt sich mit diesem Kelch an der Sonderausstellung.
Jahr: 1961/62 // Silber – vergoldet // Steinbesatz: Amethyst  // handgearbeitet //
Auftragswerk des Abtes DI Franz Gaumannmüller OCist


 Marken Edition

Unter der Rubrik „Sakrale Kunstschätze“ bietet die Österreichische Post AG für alle Philatelisten eine Markenedition mit einer Auswahl von religiösen Kunstwerken aus großen Österreischen Klöstern. Vertreten sind die Stifte: Göttweig, Seckau, Heiligenkreuz, Vorau, St. Paul, Lambach, Schottenstift, Klosterneuburg. Diese Edition präsentiert wichtige religiöse Werke, die in verschiedenen Jahrhunderten entstanden sind. Die themenbezogenen Illustrationen und nützlichen Kurzinformationen werden zu je 4 Marken à 68 Cent und je 4 Marken à 80 Cent angeboten.
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Ersttag: 17.10.2016
Hier geht es zur Briefmarke

Erhältlich im online shop der Österreichischen Post AG : www.post.at, in ausgewählten Filialen oder über das Sammlerservice der Österreichischen Post AG:

Tel. 0800 100 197 (Kostenlose Hotline /Österreich)
oder per E-Mail: sammler-service@post.at