Archiv



Einladung zur Großen Lichterprozession

am Vorabend von Maria Himmelfahrt
14.08.2019 – 20.30 Uhr

Treffpunkt und Beginn: Innerer Stiftshof
Zelebrant: Prälat Johannes Maria Szypulski OCist – Abt von Zwettl

Kräuter- und Blumensegnung

Als besondere musikalische Ehrenbezeugung an die Gottesmutter wird unser GLOCKENSPIEL
mit seinen 43 Glocken von
P. Matthias Schäferhoff OCist zum Klingen gebracht.

Unser Carillon (franz. Turmglockenspiel) ist mittels einer Stockklaviatur konzertant bespielbar.
Abt Franz Gaumannmüller OCist ließ 1982 von der auf diesem Gebiet weltweit führenden Firma „Koninklijke Eijsbouts“ aus Asten in den Niederlanden das heutige Carillon anfertigen und als Nachfolgeinstrument des Hornwerkes im Glockenspielturm aufstellen.


Stift Heiligenkreuz
Das Ostergrab belebt die mittelalterliche Tradition

Tradition seit dem späten Mittelalter
Sie waren schon fast verschwunden, doch seit einigen Jahren erleben sie eine Renaissance: Heilige Gräber haben zu Ostern in Österreich eine lange Tradition. Vor allem im Westen gibt es eine Fülle an Kirchen, die ein solches Ostergrab ins Zentrum ihrer Feierlichkeiten rücken. Ostergräber lassen  sich bis ins späte Mittelalter zurückverfolgen. Sie wollen uns das Leiden Christi, seine Grabesruhe und seine Auferstehung in eindrucksvollen Bildern näherbringen.
Im Stift Heiligenkreuz ist für das beginnende 18. Jh. ein Ostergrab bezeugt. Abt Robert Leeb (Regierungszeit: 1728-1755) errichtete in Erinnerung an seine Pilgerfahrt ins Heilige Land die barocken Kreuzwegstationen und ein Heiliges Grab, das in der gotischen Bernadikapelle aufgestellt wurde. Allerdings zerstörte ein Brand die Einrichtung der Kapelle und wohl auch das Heilige Grab. Durch Kaiser Josef II. wurde das Aufstellen von Ostergräbern verboten. Im Jahr 1798 wurde dieses Verbot aufgehoben.

Engel, Soldaten, bunte Kugeln
Wie zeigt sicht das Ostergrab heute dem Betrachter? Die zwei auf Karton gemalten Engelfiguren (Ende 17.Jh.) sind von hervorragender Qualität und gehören ursprünglich zu einem sogenannten Kulissengrab mit dazugehörender Scheinarchitektur. Sie halten jeweils eine Kristallkugel in der Hand. Die Illusion einer brennenden Flamme ist gewollt und vermittelt den Eindruck von Lebendigkeit.
Die beiden Soldaten (Leinwandbilder um 1900 – Hermann Nigg) scheinen das Ereignis der Auferstehung nicht so ganz mitzubekommen. Sie schauen schlaftrunken dem Betrachter entgegen.
Der eigentliche Grabbau besteht aus einem Lattengerüst, an dem Karton angebracht und entsprechend bemalt wurde.
Die mundgeblasenen Glaskugeln (neuzeitlich) sind mit gefärbtem Wasser gefüllt. Sie werden von hinten mit einer Lichtquelle angestrahlt.
Die Regenbogenfarben bedeuten die Treue Gottes zu uns Menschen. In der Mitte der Grabnische steht eine Kristallkugel, in die als Symbol für die Auferstehung goldgefärbtes Wasser eingefüllt ist.
Die Grabkugeln sind ein leuchtendes Element und verleihen dem Grabaufbau einen besonderen Akzent. Insgesamt sind sie ein barockes Bild für das Leben.

Revitalisierung – ein kultureller Auftrag für das Stift
Die vier Figuren waren jahrelang eingelagert. Die Revitalisierung, der durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogenen Kunstwerke (Figuren und Felsen), wurde durch Restaurator Franz Hobl (Neulengbach) vorgenommen. Somit gehören die Sichtung, die damit verbundene Adaptierung und die Wiedererrichtung unseres Ostergrabes aus kunsthistorischer und volkskundlicher Sicht zum kulturellen Auftrag unseres Stiftes.

Kustos P. Roman Nägele OCist
www.stift-heiligenkreuz-sammlungen.at


Ausstellung
Lebensguss – Marc Krepp in der Galerie Kornfeld
Berlin

P. Raphael Statt OCist, Künstlermönch, ist mit sieben Bronzefiguren an dieser Ausstellung in Berlin beteiligt.
Die Ausstellung ist bis 12. Jänner 2019 in Berlin zu besichtigen.

Biene in Galerie Kornfeld
(um das Video zu sehen, klicken Sie hier)


Wasserberger Vogel von P. Raphael im Stiftshof von Heiligenkreuz



 

Lehrende und Studierende in der Handschriftenkammer

Am 10. November 2018 besuchten 13 Studierende des Masterstudiums „Geschichtsforschung, historische Hilfswissenschaften, Archivwissenschaft“ (Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Handschriftenkunde und Buchwesen“ unter der Leitung von Dr. Christoph Egger und Dr. Katharina Kaska die Handschriftenkammer von Heiligenkreuz. Mittelalterliche Handschriften sind für die Geschichtswissenschaften außerordentlich wertvolle Quellen, die viele Einblicke nicht nur in die Überlieferung alter Texte, sondern auch in die Herstellung, Verwahrung und Benützung alter Bücher erlauben – freilich benötigt man für die Beschreibung und Interpretation dieser Quellen viele Kenntnisse, die erst erlernt sein wollen. Das Kennenlernen einer klösterlichen Handschriftensammlung, die über viele Jahrhunderte gewachsen ist, aus nächster Nähe und an dem Ort, an dem die Handschriften seit Jahrhunderten verwahrt werden, ist daher eine einmalige Gelegenheit. Die Studierenden lernten zunächst die Geschichte der Heiligenkreuzer Bibliothek im Mittelalter und in der frühen Neuzeit kennen, die durch die Liste der unter dem ersten Abt Gottschalk geschriebenen Bücher, durch die Bücherliste aus dem späten 14. Jahrhundert, die Bände aus dem französischen Schwesterkloster Bellevaux, durch die Randnotizen des Heiligenkreuzer Mönches Ambrosius (Anf. 14. Jahrhundert) und durch eine Überblick über frühneuzeitliche Signatursysteme illustriert wurden. Dann hatten sie Gelegeneheit, einzelne Handschriften selbst genauer zu untersuchen und so den Versuch zu unternehmen, die Quelle „mittelalterliches Manuskript“ zum Sprechen zu bringen.

 


 

Aussendungskreuz für das Kloster Neuzelle

Aussendungsfeier am Hochfest des hl. Bernhard am 20.8.2018
Abteikirche Stift Heiligenkreuz

Name
Aussendungskreuz für das Zisterzienserkloster Neuzelle
(errichtet am 2.9.2018 als ein von der Mutterabtei Heiligenkreuz abhängiges Priorat)

Motiv

Als Ausgangsmotiv diente die älteste Kreuzesdarstellung im Stift Heiligenkreuz, ein Wandkreuz in der Fraterie (um 1240).
Das auf Verputz gemalte Kreuz zeugt von der im Mittelalter typisch zisterziensischen Schlichtheit (keine Mehrfarbigkeit).

Gestaltung

P. Raphael, Mönch im Stift Heiligenkreuz, wählte das mittelalterliche Motiv als Ausgangspunkt für das beidseitig ausgeführte, moderne Kapitelkreuz ohne Korpus. Mit geschwungenen Balken streckt sich das bombierte Kreuz nach allen Seiten aus wie eine Lilie (= in der Zisterziensersymbolik ein Bild der Schönheit Mariens). An der Naht zum Stab sind vorderseitig das Wappen des Klosters Neu- zelle  sowie rückseitig das Wappen des Mutterklosters Heiligenkreuz mit polychromer Bemalung herausgearbeitet. Stab und Kreuz sind aus Nussbaumholz gefertigt und groß-teils naturbelassen. Die seitlichen Kreuzesschenkel wurden mit Blattgold überzogen. Der Effekt unterstreicht das Grundthema des Aussendungskreuzes als Siegeszeichen und als Verheißung an die ausgesandten Mitbrüder:

In hoc signo vinces („In diesem Zeichen wirst du siegen“).

Künstler
P. Mag. Raphael Wilfried Statt OCist – Stift Heiligenkreuz


„100 Jahre Republik Österreich – 100 Jahre Ende der Monarchie“
Die „Kaiser Karl Gebetsliga“stellt für die Sonderausstellung:
Karl & Zita – Im Schatten der Geschichte
eine kostbare Reliquien-Büste vom
sel. Kaiser Karl I. für Schloss Eckartsau zur Verfügung

Die Idee zu diesem Reliquiar stammt vom
Leiter der Nationalen Kaiser-Karl-Gebetsliga für den Völkerfrieden in der Tschechischen Republik
Herrn Dr. Milan Novak
Er ist der Delegierte der Kaiser Karl Gebetsliga in Brandeis – Böhmen


Historische Glasscheiben kehren in den Kreuzgang zurück
Angela Vorhofer führt Vorbereitungsarbeiten durch
und hält am 26.10.2018 (15 Uhr) hierzu einen Vortrag im Kaisersaal des Stiftes:
Die Glasmalereien im Kreuzgang des Stiftes Heiligenkreuz
Untersuchung, Bestandsklärung und Musterrestaurierung von Glasmalereien um 1900
Angela Vorhofer
Universität für angewandte Kunst Wien – Institut für Konservierung und Restaurierung –


Musikalische Raritäten im Stift Heiligenkreuz

Heiligenkreuzer Pater Alberich Mazak im Radio

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Unser Mitbruder Pater Alberich Mazak († 1661) stammte aus Tschechien, trat 1629 ins Stift Heiligenkreuz ein und hat sich vor allem als Musiker, Komponist und Chorleiter einen Namen gemacht. Bis heute werden seine Messen und Motteten aufgeführt. Gestern war unser Mitbruder mit seinem ‚Exaudiat te Dominus in die tribulationis‘ aus dem ‚Cultus Harmonicus‘, gespielt von ‚Dolze Risonanza‘ unter der Leitung von Florian Wieninger auf dem Österreichischen Kultursender Ö1 zu hören. Es ist wichtig, dass solche wertvolle Musik nicht in Vergessenheit gerät. Hier gibt es die Sendung zum Nachhören.
Foto: Screenshot der Sendungsseite von Ö1.

Musikakademie F. Rebay

rebay - foto - unterschrift
Plakat

  1. Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay im Stift Heiligenkreuz vom 21.-25.August 2018
    Sommerkurs in wunderschöner Umgebung
    Kurse in den Sparten
    GITARRE – FLÖTE – GESANG

Abschlusskonzert im Kaisersaal – Heiligenkreuz
Samstag, dem 25. August 2018 – 15.00 Uhr

Ferdinand Rebay entdecken
Die Musik des österreichischen Komponisten  Ferdinand Rebay (1880-1953) war für eine längere Zeit nur klassischen Gitarristen bekannt: Seine Werke für Gitarre(n) gerieten nie in Vergessenheit. Seit 2014 im Musikarchiv von Stift Heiligenkreuz (Kustos P. Roman Nägele OCist) zahlreiche Originale Rebays gefunden wurden, arbeiten P. Roman und die Musikwissenschaftlerin Dr. Maria Gelew daran, die Werke herauszugeben und bekannt zu machen.

Rebay – Kenner als Dozenten
Das geschieht nun auch schon zum 4. Mal mit einer Musikakademie: Die Musik von Ferdinand Rebay steht (neben den Werken anderer Komponisten) im Mittelpunkt: Rebays Kammermusikwerke in seltenen Besetzungen sind eine beliebte Erweiterung des Repertoires. Diese Akademie wendet sich an GitarristInnen (Dozent: Armin EGGER), SängerInnen (Dozenten: Alexander MAYRJeannie MAYR und Maria GELEW), FlötistInnen (Dozenten: Chia-Ling RENNER-LIAO und Wolfgang RENNER)

Überraschende Entdeckungen
Zahlreiche Konzerte gab es in den letzten Jahren, so wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer etwa im Alten Rathaus in Wien und im Musiksalon der ÖNB Rebays Musik echt überrascht. Trotz der guten Kontakte Rebays zu den Komponisten um Arnold Schönberg (2. Wiener Schule) blieben Rebays Werke spätromantisch, impressionistisch.  Zum Anhören:

Ferdinand Rebay – Hörbeispiele

Öffentliches Abschlusskonzert
Auch am Schluss der 4. Internationalen Musikakademie Ferdinand Rebay steht ein öffentliches Konzert der teilnehmenden MusikerInnen mit ihren Dozenten und Dozentinnen, und zwar im einzigartigen Ambiente des Kaisersaals im Stift (Sa., 25. August 2018 um 16:00 Uhr, Eintritt frei).

Ausschreibung


Advent Klostermarkt in Heiligenkreuz
Altes und Schönes Impressionen

Samstag, 15. September 2018


Neue Werke von P. Raphael Statt OCist
Künstlermönch


EINBLICKE IN SAMMLUNGEN DES STIFTES HEILIGENKREUZ
Termin: Freitag, 26. Oktober 2018

Bericht


Kaiserin Maria Theresia Kasel
Restaurierung durch Frau Elisabeth Macho – Biegler – Hinterbrühl

Die durch den Gebrauch entstandenen Schäden an der historischen Kasel wurden behoben. Bei den Restaurierungsmaßnahmen stellt sich heraus, dass ursprünglich ein grüner Futterstoff eingesetzt war. Dieser Erstzustand wurde wieder hergestellt. Die Kasel kann wieder in der Liturgie verwendet werden.


Hochfest des hl. Leopold
Gründer und Stifter von Heiligenkreuz
15. November 2018
9.30 Uhr
Pontifikalhochamt in der Stiftskirche

MUSIKALISCHE GESTALTUNG

Proprium
vom Festtag > Choralschola von Heiligenkreuz
Leitung: Regenschori P. Mag. Raphael Statt OCist

Ordinarium
Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809)
Messe in B
für vier Solisten [S, A, T, B]
Violinen, Viola, Violoncello, Flöten, Fagott, Orgel
Leitung: Dr. Maria Gelew


EINLADUNG

EINBLICKE IN SAMMLUNGEN DES STIFTES HEILIGENKREUZ
Termin: Freitag, 26. Oktober 2018
Zeit: 15.00 Uhr
Ort: Stift Heiligenkreuz – Kaisersaal

Einführung
Kooperation Stift Heiligenkreuz – Universität für angewandte Kunst Wien
Univ.-Prof. Dr. Gabriela Krist
Institut für Konservierung und Restaurierung – Universität für angewandte Kunst Wien

Glaskunst
Grußwort von Prof. Giulio Superti Furga

Die Glasmalereien im Kreuzgang des Stiftes Heiligenkreuz
Untersuchung, Bestandsklärung und Musterrestaurierung von Glasmalereien um 1900
Angela Vorhofer
Institut für Konservierung und Restaurierung – Universität für angewandte Kunst Wien

Krippenfiguren auf Herbergssuche
Zur Konservierung und Restaurierung 90 barocker Krippenfiguren
der Lentner Krippe aus Stift Heiligenkreuz

Sophie Krachler, Caroline Göllner

Institut für Konservierung und Restaurierung – Universität für angewandte Kunst Wien

„Ehre sei Gott in der Höhe, und Frieden den Menschen auf Erden“ (Lk 2,14).
Was uns eine Glocke über die Friedensliebe eines Kaisers zu sagen vermag …
1918 – Friedensbemühungen des sel. Kaiser Karl I.
Prof. Dr. Hansjörg Rigger

Musik aus dem Musikarchiv des Stiftes Heiligenkreuz
Das Ensemble dolce risonanza bietet einen Abriß der Musikpflege des Stiftes Heiligenkreuz
Divertimento Nocturno von Luigi Tomasini – Besetzungshinweis: Baryton (Instrument aus dem Stift Seitenstetten)
Joseph Haydn
Pastorelle mit Streichern und Orgel
u.a.

Eintritt frei


Geowissenschaftliche Sammlungen
als kulturelles Erbe in österreichischen Stiften und Klöstern
Vortrag von: Prof. Mag. Simone und OSR Prof. Peter Huber

Sonntag, 21. Oktober 16:00 Uhr – Stift Heiligenkreuz – Kaisersaal

Über die Bedeutung historischer mineralogischer Sammlungen und bibliophiler geowissenschaftlicher Werke aus klösterlichem Besitz wird exemplarisch anhand von 12 Stiften berichtet. Eine reich bebilderte Powerpoint-Präsentation illustriert den kulturhistorischen Stellenwert.


Numismatik
„Die Münzsammlung des Stiftes Heiligenkreuz“

Vortrag am 26.10.2018 bei der Veranstaltung: Einblicke in Sammlungen des Stiftes
Prof. Dr. Reinhard Wolters
Institut für Numismatik und Geldgeschichte
Universität Wien
Bilder

Eine Pfingstbetrachtung von Künstlerseelsorger
Msgr. Dr. Bernhard Kirchgessner
Diözese Passau 2018

Initiale D Pfingsten Codex 20 f 87 v_ e fuerst_6617


Ausstellungsbeteiligung im Hofmobiliendepot Möbel Museum Wien

„300 Jahre Maria Theresia – Strategin – Mutter – Reformerin“
15.3.2017 – 29.11.2017
Objekt:
Schriftporträt von 1745

Schriftbild
Info


Ausstellungsbeteiligung im Stift Klosterneuburg
KIRCHE, KLOSTER, KAISERIN
Maria Theresia und das sakrale Österreich
Eröffnung der Jahresausstellung 2017 am Freitag, 17. März 2017, 19.00 Uhr,
in der Sala terrena des Stiftes Klosterneuburg

2017 feiert das Stift Klosterneuburg den 300. Geburtstag Maria Theresias.
Die Ausstellung dokumentiert die vielfältigen engen Verbindungen zwischen Kirche und Herrscherhaus in der Lebenszeit Maria Theresias. Sie zeigt Zeugnisse des in der Barockzeit besonders reichen liturgischen Zeremoniells auf der einen Seite und der privaten Frömmigkeit auf der anderen Seite.

Objekte aus der Heiligenkreuzer Kunstsammlung
Kasel an der Maria Theresia mitgearbeitet hat
Aussetzungsthronus für die Monstranz aus dem Jahr 1740


Ausstellungsbeteiligung im Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim
Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt
Antike – Mittelalter – Renaissance
21.05.2017 bis 01.11.2017

Stift Heiligenkreuz beteiligt sich mit Cod 12 – fol 181 v – an dieser Ausstellung.
Es wird eine Miniatur gezeigt, die Papst Gregor VII. darstellt.

gregor VII groß - mit umtext

Magnunm Legendarium in Vitrine 129


DAS OSTERGRAB IM STIFT HEILIGENKREUZ

Die Tradition der Ostergräber geht bis ins späte Mittelalter zurück.
Unser Ostergrab besteht aus auf Karton gemalten Engelfiguren(Ende 17.Jh.), die jeweils eine Kristallkugeln in der Hand halten, 2 Soldaten(Hermann Niggum 1900) und dem eigentlichen Grabbaumit bunten Kristallkugeln (Zeichen für die Treue Gottes zu uns Menschen, die goldene in der Grabnische ist ein Symbol für die Auferstehung)
Revitalisierung der Figuren durch Franz Hobl (Neulengbach).

TRADITION DER OSTERGRÄBER

Die Ostergräber haben eine lange Tradition, die sich bis ins späte Mittelalter zurückverfolgen lässt. Sie wollen uns das Leiden Christi, seine Grabesruhe und seine Auferstehung in eindrucksvollen Bildern näherbringen. Bei uns in Stift Heiligenkreuz ist für das beginnende 18. Jh. ein Ostergrab in der Bernardikapelle bezeugt. Allerdings zerstörte ein Brand die Einrichtung der Bernardikapelle und wohl auch das Hl. Grab. Durch Kaiser Josef II. wurde das Aufstellen von Ostergräbern verboten. Im Jahr 1798 wurde dieses Verbot aufgehoben.

ADAPTIERUNG UND NEU ZUSAMMENSTELLUNG

Die 2 auf Karton gemalten Engelfiguren (Ende 17.Jh.) sind von hervorragender Qualität und gehören ursprünglich zu einem sogenannten Kulissengrab mit dazugehörender Scheinarchitektur. Sie halten jeweils eine Kristallkugeln in der Hand. Die Illusion einer brennenden Flamme ist gewollt und vermittelt den Eindruck von Lebendigkeit.
Die beiden Soldaten (Leinwandbilder um 1900 – Hermann Nigg) scheinen das Ereignis der Auferstehung nicht so ganz mitzubekommen. Sie schauen schlaftrunken dem Betrachter entgegen. Der eigentliche Grabbau besteht aus einem Lattengerüst, an dem Karton angebracht und entsprechend bemalt wurde.
Die mundgeblasenen Glaskugeln (neuzeitlich) sind mit gefärbtem Wasser gefüllt. Sie werden von hinten mit einer Lichtquelle angestrahlt. Die unterschiedlichen Farben bedeuten die Treue Gottes uns Menschen gegenüber. In der Mitte der Grabnische steht eine Kristallkugel, in die als Symbol für die Auferstehung goldgefärbtes Wasser eingefüllt ist. Die Grabkugeln sind ein leuchtendes Element und verleihen dem Grabaufbau einen besonderen Akzent. Insgesamt sind sie ein barockes Bild für das Leben.

REVITALISIERUNG – EIN KULTURAUFTRAG FÜR DAS STIFT

Die 4 Figuren waren jahrelang eingelagert. Die Revitalisierung der durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogenen Kunstwerke wurde durch Restaurator Franz Hobl (Neulengbach) vorgenommen. Somit gehören die Sichtung, die damit verbundene Adaptierung und die Wiedererrichtung unseres Ostergrabes aus kunsthistorischer und aus volkskundlicher Sicht zum kulturellen Auftrag unseres Stiftes.


Neuer Höhepunkt der Rebay-Forschung des Stiftes Heiligenkreuz

Pressebericht

Komponistenportrait Ferdinand Rebay im Musiksalon der ÖNB – Palais Mollar – Wien I
Werke für Gitarre, Flöte und Gesang aus den Sammlungen des Stiftes Heiligenkreuz und der ÖNB (13. März 2018)
Immer wieder werden im Musiksalon der Österreichischen Nationalbibliothek Raritäten präsentiert. Im März war ein Abend der Kammermusik des Österreichischen Komponisten Ferdinand Rebay (1880 – 1953) gewidmet. Wesentliche Werke Rebays befinden sich in den Musikarchiven der ÖNB und des Stiftes Heiligenkreuz, wo auch seit 5 Jahren von Kustos P. Roman Nägele OCist und Musikwissenschaftlerin Dr. Maria Gelew an der Aufarbeitung und der Veröffentlichung gearbeitet wird.

Impressionen


HEILIGENKREUZER ADVENTMARKT

Samstag, 16. Dezember 2017
BÜCHERFLOHMARKT im Kaisersaal
„ALTES UND SCHÖNES“ in „Kaisers Tafelstube“
Rotweinkuchen aus der Stiftsküche und Kaffee


Predigt zur Christmette 2017 in der Stiftskirche Heiligenkreuz
P. Roman Nägele OCist


Hochfest des Hl. Leopold im Stift Heiligenkreuz
15. Nov.2017 um 9:30 Uhr
STIFTSKIRCHE HEILIGENKREUZ
Ordinarium:
Messe in B von Ferdinand REBAY für Solisten, Chor und Orgel

Chor am 15-11-2017 Leitung Frau Ayako Bungyoku

Hl. Leopold - 15-11-2017

Hochfest des Gründers von Stift Heiligenkreuz

Der Hl. Leopold  ist  Stifter und Gründer des Stiftes Heiligenkreuz im Wienerwald. Am 15. November wird daher in Heiligenkreuz das Hochfest des Hl.Leopold gefeiert: Beim heurigen feierlichen Pontifikalhochamt wird wieder einmal eine musikalische Rarität aufgeführt: Die Messe in B von Ferdinand Rebay.

Rebay-Forschung in Heiligenkreuz

Die Noten zu vielen Musikstücken Rebays wurden im Musikarchiv des Stiftes (Kustos: P. Roman Nägele OCist) ausgehoben, die Veröffentlichung einer Gesamtausgabe der Werke im Bergmann-Verlag ist unter der Leitung von Rebay-Forscherin Dr. Maria Gelew schon weit fortgeschritten.

Rebay: Messe in B

Ausführende: CAPELLA ORATORIANA (Chor von St. Rochus Wien) und CHOR DER MARKUSKIRCHE WIEN
Leitung: Ayako BUNGYOKU
Solisten: Natalie WEINBERG (Sopran), Kaori TOMIYAMA (Mezzosopran), Franz GÜRTELSCHMIED (Tenor), Leo KIM (Bass), Maria GELEW (Orgel)

Dieser feierliche Gottesdienst zum Festtag in der wunderschönen alten Kirche
wird sicher für alle ein besonderes spirituelles Ereignis!
und bitte, denken Sie daran: Es ist eine wunderschöne alte Kirche, also: Besser warm anziehen!

Weitere Infos:
www.stift-heiligenkreuz-sammlungen.at
p.roman@stift-heiligenkreuz.at


Ausstellung im Stift Heiligenkreuz

Erwin Huber
Skulpturen und Reliefs aus Bronze

19. Mai – 30. Juli 2017
Ausstellungsort
Aula im Stiftshof Heiligenkreuz


23. April 2017
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit – Weißer Sonntag
Ort: Donaucity-Kirche Wien XXII
Zeit: 10.00 Uhr

Messe für zwei Singstimmen von Ferdinand Rebay
Ausführung: Wiener Schubertbund
facebook
Leitung: Chormeister Prof. Ernst Brucker

Ave Maria von Ferdinand Rebay
Ausführung: Prof. Bungyoku Ayako – Sopran, Dr. Maria Gelew – Orgel;

Messe für zwei Singstimmen und Orgel
1944 komponiert von Ferdinand Rebay; Uraufführung am Hochfest des hl. Leopold 15.11.2016 in der Stiftskirche Heiligenkreuz und am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag, dem 23. April 2017 in der DonaucityKirche / Wien XXII

Ein kleines Weltereignis in der Abteikirche Heiligenkreuz: die Uraufführung einer Messe des bekannten Wiener Komponisten Ferdinand Rebay  für Chor und Orgel: schaurig, dunkel, düster und doch mit Aufhellungen, zarten Hoffnungslichtern und sparsamen Verzierungen. Messkompositionen aus dem 20. Jahrhundert sind selten und werden noch seltener aufgeführt. Wer hier eine Mozartmesse erwartet, wird enttäuscht sein, wer sich aber der Mühe unterzieht, sich in die Klangwelt Rebays einzuhören, der wird berührt sein von der Trauer, dem Schrecken und der bedrohlichen Stimmungsmalerei der totalen Niederlage, die aus den dunklen Klangfarben dieses Werkes heraus hörbar ist.

Einen bezaubernden Ausklang bildete das Ave Maria, das die Sopranistin Ayako Bungyoku romantisch interpretierte. An der Orgel begleitet von Frau Dr. Maria Gelew.

Ferdinand Rebays Musik zeigt sich hier auch als absolut liturgietauglich. Während wir heute die Musik der ersten Jahrhunderthälfte mit der atonalen Zwölftonmusik eines Arnold Schönberg assoziieren, waren an der Musikakademie in Wien vor dem Krieg ganz andere Namen tonangebend wie Josef Marx, Franz Schreker und Franz Schmitt, alles Komponisten, die reiche Klangfarben mit der einer ansprechenden Tonsprache verbanden, die die Sehnsucht der Menschen ihrer Tage ansprechen sollte. Ferdinand Rebays Weg an der Musikakademie begann dementsprechend mit einem musikalischen Impressionismus, der sich Claude Debussy und seiner Schule verdankte, und gelangte schließlich zu einem eindrucksvollen Expressionismus, der gerade in seiner Schlichtheit berührt.

Hierfür legt die Messe für zwei Singstimmen und Orgel ein zeitübergreifendes Zeugnis ab.

Es ist dem Wiener Schubertbund unter der Leitung von Prof. Fritz Brucker sehr zu danken, dass er das Wagnis unternommen hat, dieses unbekannte Werk im Laufe eines Jahres einzustudieren, um es am 15.11.2016 in Heiligenkreuz zum ersten Mal einer musikalischen Öffentlichkeit vorzustellen. Weitere Aufführungen sind bereits in Planung.

Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmül


Bilder vom 23.4.d.J. – Donaucity-Kirche – ‚Messe für zwei Singstimmen‘


Lentner Krippe in Heiligenkreuz
Fünf restaurierte Figuren kehren nach Heiligenkreuz zurück

Wir haben die große Freude, dass fünf restaurierte Krippenfiguren der sogenannten Lentnerkrippe in Heiligenkreuz von der Universität für Angewandte Kunst in Wien pünktlich vor Weihnachten nach Heiligenkreuz zurückgebracht werden konnten. Die Krippe besteht aus 90 Figuren. Im kommenden Jahr werden weitere Krippenfiguren restauriert und in einer Depotaufstellung untergebracht.


Altes und Schönes
beim Heiligenkreuzer Adventmarkt 2016

Ein schönes Gemeinschaftserlebnis


Ferdinand Rebay
Messe für zwei Singstimmen

Original in der Musiksammlung der ÖNB Wien

Rebay komponierte die Messe für zwei Singstimmen [Sopran/Alt – Tenor/Bass] und Orgel im Jahr 1944.
Die Zeit der Zerstörung, des Elends und der großen Not der Menschen findet in der Vertonung dieser Messe ihren Ausdruck. Etliche Passagen sind spürbarer Ausdruck der Sehnsucht des Menschen nach Frieden.
Diese geistliche Komposition bringt die für die Menschen katastrophale Situation am zu Ende gehenden zweiten Weltkrieg zum Ausdruck. Somit ist diese bemerkenswerte Messevertonung auch ein Zeitdokument. Es ist nicht bekannt, ob dieses Ordinarium [Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus, Agnus Dei]  jemals veröffentlicht oder öffentlich aufgeführt wurde. Das Original wird im Musikarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek aufbewahrt.

(Es ist darauf hingewiesen, dass die Aufnahme eine reine Doku-Aufnahme ist)

 Messe für zwei Singstimmen
Beschreibung von Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller OCist


Öffentliches Abschlusskonzert
2. So
mmer-Musikakademie „Ferdinand Rebay“
Dienstag – 4. Oktober 2016 – 16.00 Uhr
Ausführende:
Teilnehmer der Klassen von:
Prof. Armin Egger (Gitarre) – Prof. Regine Köbler (Gesang)
Prof. Chia Ling Renner-Liao (Flöte) – Prof. Dr. Wolfgang Renner (Flöte)

Kaisersaal des Stiftes Heiligenkreuz

abschlusskonzert-4-10-2016
Teilnehmer an der R-A-2016

programm-04-10-2016-kaisersaal


Numismatik

Das Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien besucht das Stift Heiligenkreuz bereits das vierte Jahr in Folge, um die Münzsammlung zu bearbeiten. Heuer soll vom 9.-15. Juli 2016 mit sechs Studierenden und vier Lehrenden die Bestimmung und Dokumentation der vor allem römisch-kaiserzeitlichen Münzen aus der Sammlung des Stiftes Neukloster zu Ende gebracht werden. Gleichzeitig wird mit der Bearbeitung der griechischen Münzen aus der Sammlung des Stiftes Heiligenkreuz begonnen.


Ausstellungsbeteiligung
Ein Leben für Silber und Gold – Wolfgang Eidel

Sonderausstellung im Maximilianeum / Augsburg

25. September bis 13. November 2016

Anlässlich des 75. Geburtstages von Wolfgang Eidel präsentiert das Maximilianmuseum in Zusammenarbeit mit dem Atelier Eidel Schmuck & Form eine Jubiläumsschau zum Werk des renommierten Augsburger Goldschmieds. Unser Stift beteiligt sich mit diesem Kelch an der Sonderausstellung.
Jahr: 1961/62 // Silber – vergoldet // Steinbesatz: Amethyst  // handgearbeitet //
Auftragswerk des Abtes DI Franz Gaumannmüller OCist


 Marken Edition

Unter der Rubrik „Sakrale Kunstschätze“ bietet die Österreichische Post AG für alle Philatelisten eine Markenedition mit einer Auswahl von religiösen Kunstwerken aus großen Österreischen Klöstern. Vertreten sind die Stifte: Göttweig, Seckau, Heiligenkreuz, Vorau, St. Paul, Lambach, Schottenstift, Klosterneuburg. Diese Edition präsentiert wichtige religiöse Werke, die in verschiedenen Jahrhunderten entstanden sind. Die themenbezogenen Illustrationen und nützlichen Kurzinformationen werden zu je 4 Marken à 68 Cent und je 4 Marken à 80 Cent angeboten.
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Ersttag: 17.10.2016
Hier geht es zur Briefmarke

Erhältlich im online shop der Österreichischen Post AG : www.post.at, in ausgewählten Filialen oder über das Sammlerservice der Österreichischen Post AG:

Tel. 0800 100 197 (Kostenlose Hotline /Österreich)
oder per E-Mail: sammler-service@post.at