Archiv


Eine Pfingstbetrachtung von Künstlerseelsorger
Msgr. Dr. Bernhard Kirchgessner
Diözese Passau 2018

Initiale D Pfingsten Codex 20 f 87 v_ e fuerst_6617


Ausstellungsbeteiligung im Hofmobiliendepot Möbel Museum Wien

„300 Jahre Maria Theresia – Strategin – Mutter – Reformerin“
15.3.2017 – 29.11.2017
Objekt:
Schriftporträt von 1745

Schriftbild
Info


Ausstellungsbeteiligung im Stift Klosterneuburg
KIRCHE, KLOSTER, KAISERIN
Maria Theresia und das sakrale Österreich
Eröffnung der Jahresausstellung 2017 am Freitag, 17. März 2017, 19.00 Uhr,
in der Sala terrena des Stiftes Klosterneuburg

2017 feiert das Stift Klosterneuburg den 300. Geburtstag Maria Theresias.
Die Ausstellung dokumentiert die vielfältigen engen Verbindungen zwischen Kirche und Herrscherhaus in der Lebenszeit Maria Theresias. Sie zeigt Zeugnisse des in der Barockzeit besonders reichen liturgischen Zeremoniells auf der einen Seite und der privaten Frömmigkeit auf der anderen Seite.

Objekte aus der Heiligenkreuzer Kunstsammlung
Kasel an der Maria Theresia mitgearbeitet hat
Aussetzungsthronus für die Monstranz aus dem Jahr 1740


Ausstellungsbeteiligung im Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim
Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt
Antike – Mittelalter – Renaissance
21.05.2017 bis 01.11.2017

Stift Heiligenkreuz beteiligt sich mit Cod 12 – fol 181 v – an dieser Ausstellung.
Es wird eine Miniatur gezeigt, die Papst Gregor VII. darstellt.

gregor VII groß - mit umtext

Magnunm Legendarium in Vitrine 129


DAS OSTERGRAB IM STIFT HEILIGENKREUZ

Die Tradition der Ostergräber geht bis ins späte Mittelalter zurück.
Unser Ostergrab besteht aus auf Karton gemalten Engelfiguren(Ende 17.Jh.), die jeweils eine Kristallkugeln in der Hand halten, 2 Soldaten(Hermann Niggum 1900) und dem eigentlichen Grabbaumit bunten Kristallkugeln (Zeichen für die Treue Gottes zu uns Menschen, die goldene in der Grabnische ist ein Symbol für die Auferstehung)
Revitalisierung der Figuren durch Franz Hobl (Neulengbach).

TRADITION DER OSTERGRÄBER

Die Ostergräber haben eine lange Tradition, die sich bis ins späte Mittelalter zurückverfolgen lässt. Sie wollen uns das Leiden Christi, seine Grabesruhe und seine Auferstehung in eindrucksvollen Bildern näherbringen. Bei uns in Stift Heiligenkreuz ist für das beginnende 18. Jh. ein Ostergrab in der Bernardikapelle bezeugt. Allerdings zerstörte ein Brand die Einrichtung der Bernardikapelle und wohl auch das Hl. Grab. Durch Kaiser Josef II. wurde das Aufstellen von Ostergräbern verboten. Im Jahr 1798 wurde dieses Verbot aufgehoben.

ADAPTIERUNG UND NEU ZUSAMMENSTELLUNG

Die 2 auf Karton gemalten Engelfiguren (Ende 17.Jh.) sind von hervorragender Qualität und gehören ursprünglich zu einem sogenannten Kulissengrab mit dazugehörender Scheinarchitektur. Sie halten jeweils eine Kristallkugeln in der Hand. Die Illusion einer brennenden Flamme ist gewollt und vermittelt den Eindruck von Lebendigkeit.
Die beiden Soldaten (Leinwandbilder um 1900 – Hermann Nigg) scheinen das Ereignis der Auferstehung nicht so ganz mitzubekommen. Sie schauen schlaftrunken dem Betrachter entgegen. Der eigentliche Grabbau besteht aus einem Lattengerüst, an dem Karton angebracht und entsprechend bemalt wurde.
Die mundgeblasenen Glaskugeln (neuzeitlich) sind mit gefärbtem Wasser gefüllt. Sie werden von hinten mit einer Lichtquelle angestrahlt. Die unterschiedlichen Farben bedeuten die Treue Gottes uns Menschen gegenüber. In der Mitte der Grabnische steht eine Kristallkugel, in die als Symbol für die Auferstehung goldgefärbtes Wasser eingefüllt ist. Die Grabkugeln sind ein leuchtendes Element und verleihen dem Grabaufbau einen besonderen Akzent. Insgesamt sind sie ein barockes Bild für das Leben.

REVITALISIERUNG – EIN KULTURAUFTRAG FÜR DAS STIFT

Die 4 Figuren waren jahrelang eingelagert. Die Revitalisierung der durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogenen Kunstwerke wurde durch Restaurator Franz Hobl (Neulengbach) vorgenommen. Somit gehören die Sichtung, die damit verbundene Adaptierung und die Wiedererrichtung unseres Ostergrabes aus kunsthistorischer und aus volkskundlicher Sicht zum kulturellen Auftrag unseres Stiftes.


Neuer Höhepunkt der Rebay-Forschung des Stiftes Heiligenkreuz

Pressebericht

Komponistenportrait Ferdinand Rebay im Musiksalon der ÖNB – Palais Mollar – Wien I
Werke für Gitarre, Flöte und Gesang aus den Sammlungen des Stiftes Heiligenkreuz und der ÖNB (13. März 2018)
Immer wieder werden im Musiksalon der Österreichischen Nationalbibliothek Raritäten präsentiert. Im März war ein Abend der Kammermusik des Österreichischen Komponisten Ferdinand Rebay (1880 – 1953) gewidmet. Wesentliche Werke Rebays befinden sich in den Musikarchiven der ÖNB und des Stiftes Heiligenkreuz, wo auch seit 5 Jahren von Kustos P. Roman Nägele OCist und Musikwissenschaftlerin Dr. Maria Gelew an der Aufarbeitung und der Veröffentlichung gearbeitet wird.

Impressionen


HEILIGENKREUZER ADVENTMARKT

Samstag, 16. Dezember 2017
BÜCHERFLOHMARKT im Kaisersaal
„ALTES UND SCHÖNES“ in „Kaisers Tafelstube“
Rotweinkuchen aus der Stiftsküche und Kaffee


Predigt zur Christmette 2017 in der Stiftskirche Heiligenkreuz
P. Roman Nägele OCist


Hochfest des Hl. Leopold im Stift Heiligenkreuz
15. Nov.2017 um 9:30 Uhr
STIFTSKIRCHE HEILIGENKREUZ
Ordinarium:
Messe in B von Ferdinand REBAY für Solisten, Chor und Orgel

Chor am 15-11-2017 Leitung Frau Ayako Bungyoku

Hl. Leopold - 15-11-2017

Hochfest des Gründers von Stift Heiligenkreuz

Der Hl. Leopold  ist  Stifter und Gründer des Stiftes Heiligenkreuz im Wienerwald. Am 15. November wird daher in Heiligenkreuz das Hochfest des Hl.Leopold gefeiert: Beim heurigen feierlichen Pontifikalhochamt wird wieder einmal eine musikalische Rarität aufgeführt: Die Messe in B von Ferdinand Rebay.

Rebay-Forschung in Heiligenkreuz

Die Noten zu vielen Musikstücken Rebays wurden im Musikarchiv des Stiftes (Kustos: P. Roman Nägele OCist) ausgehoben, die Veröffentlichung einer Gesamtausgabe der Werke im Bergmann-Verlag ist unter der Leitung von Rebay-Forscherin Dr. Maria Gelew schon weit fortgeschritten.

Rebay: Messe in B

Ausführende: CAPELLA ORATORIANA (Chor von St. Rochus Wien) und CHOR DER MARKUSKIRCHE WIEN
Leitung: Ayako BUNGYOKU
Solisten: Natalie WEINBERG (Sopran), Kaori TOMIYAMA (Mezzosopran), Franz GÜRTELSCHMIED (Tenor), Leo KIM (Bass), Maria GELEW (Orgel)

Dieser feierliche Gottesdienst zum Festtag in der wunderschönen alten Kirche
wird sicher für alle ein besonderes spirituelles Ereignis!
und bitte, denken Sie daran: Es ist eine wunderschöne alte Kirche, also: Besser warm anziehen!

Weitere Infos:
www.stift-heiligenkreuz-sammlungen.at
p.roman@stift-heiligenkreuz.at


Ausstellung im Stift Heiligenkreuz

Erwin Huber
Skulpturen und Reliefs aus Bronze

19. Mai – 30. Juli 2017
Ausstellungsort
Aula im Stiftshof Heiligenkreuz


23. April 2017
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit – Weißer Sonntag
Ort: Donaucity-Kirche Wien XXII
Zeit: 10.00 Uhr

Messe für zwei Singstimmen von Ferdinand Rebay
Ausführung: Wiener Schubertbund
facebook
Leitung: Chormeister Prof. Ernst Brucker

Ave Maria von Ferdinand Rebay
Ausführung: Prof. Bungyoku Ayako – Sopran, Dr. Maria Gelew – Orgel;

Messe für zwei Singstimmen und Orgel
1944 komponiert von Ferdinand Rebay; Uraufführung am Hochfest des hl. Leopold 15.11.2016 in der Stiftskirche Heiligenkreuz und am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag, dem 23. April 2017 in der DonaucityKirche / Wien XXII

Ein kleines Weltereignis in der Abteikirche Heiligenkreuz: die Uraufführung einer Messe des bekannten Wiener Komponisten Ferdinand Rebay  für Chor und Orgel: schaurig, dunkel, düster und doch mit Aufhellungen, zarten Hoffnungslichtern und sparsamen Verzierungen. Messkompositionen aus dem 20. Jahrhundert sind selten und werden noch seltener aufgeführt. Wer hier eine Mozartmesse erwartet, wird enttäuscht sein, wer sich aber der Mühe unterzieht, sich in die Klangwelt Rebays einzuhören, der wird berührt sein von der Trauer, dem Schrecken und der bedrohlichen Stimmungsmalerei der totalen Niederlage, die aus den dunklen Klangfarben dieses Werkes heraus hörbar ist.

Einen bezaubernden Ausklang bildete das Ave Maria, das die Sopranistin Ayako Bungyoku romantisch interpretierte. An der Orgel begleitet von Frau Dr. Maria Gelew.

Ferdinand Rebays Musik zeigt sich hier auch als absolut liturgietauglich. Während wir heute die Musik der ersten Jahrhunderthälfte mit der atonalen Zwölftonmusik eines Arnold Schönberg assoziieren, waren an der Musikakademie in Wien vor dem Krieg ganz andere Namen tonangebend wie Josef Marx, Franz Schreker und Franz Schmitt, alles Komponisten, die reiche Klangfarben mit der einer ansprechenden Tonsprache verbanden, die die Sehnsucht der Menschen ihrer Tage ansprechen sollte. Ferdinand Rebays Weg an der Musikakademie begann dementsprechend mit einem musikalischen Impressionismus, der sich Claude Debussy und seiner Schule verdankte, und gelangte schließlich zu einem eindrucksvollen Expressionismus, der gerade in seiner Schlichtheit berührt.

Hierfür legt die Messe für zwei Singstimmen und Orgel ein zeitübergreifendes Zeugnis ab.

Es ist dem Wiener Schubertbund unter der Leitung von Prof. Fritz Brucker sehr zu danken, dass er das Wagnis unternommen hat, dieses unbekannte Werk im Laufe eines Jahres einzustudieren, um es am 15.11.2016 in Heiligenkreuz zum ersten Mal einer musikalischen Öffentlichkeit vorzustellen. Weitere Aufführungen sind bereits in Planung.

Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmül


Bilder vom 23.4.d.J. – Donaucity-Kirche – ‚Messe für zwei Singstimmen‘


Lentner Krippe in Heiligenkreuz
Fünf restaurierte Figuren kehren nach Heiligenkreuz zurück

Wir haben die große Freude, dass fünf restaurierte Krippenfiguren der sogenannten Lentnerkrippe in Heiligenkreuz von der Universität für Angewandte Kunst in Wien pünktlich vor Weihnachten nach Heiligenkreuz zurückgebracht werden konnten. Die Krippe besteht aus 90 Figuren. Im kommenden Jahr werden weitere Krippenfiguren restauriert und in einer Depotaufstellung untergebracht.


Altes und Schönes
beim Heiligenkreuzer Adventmarkt 2016

Ein schönes Gemeinschaftserlebnis


Ferdinand Rebay
Messe für zwei Singstimmen

Original in der Musiksammlung der ÖNB Wien

Rebay komponierte die Messe für zwei Singstimmen [Sopran/Alt – Tenor/Bass] und Orgel im Jahr 1944.
Die Zeit der Zerstörung, des Elends und der großen Not der Menschen findet in der Vertonung dieser Messe ihren Ausdruck. Etliche Passagen sind spürbarer Ausdruck der Sehnsucht des Menschen nach Frieden.
Diese geistliche Komposition bringt die für die Menschen katastrophale Situation am zu Ende gehenden zweiten Weltkrieg zum Ausdruck. Somit ist diese bemerkenswerte Messevertonung auch ein Zeitdokument. Es ist nicht bekannt, ob dieses Ordinarium [Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus, Agnus Dei]  jemals veröffentlicht oder öffentlich aufgeführt wurde. Das Original wird im Musikarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek aufbewahrt.

(Es ist darauf hingewiesen, dass die Aufnahme eine reine Doku-Aufnahme ist)

 Messe für zwei Singstimmen
Beschreibung von Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller OCist


Öffentliches Abschlusskonzert
2. So
mmer-Musikakademie „Ferdinand Rebay“
Dienstag – 4. Oktober 2016 – 16.00 Uhr
Ausführende:
Teilnehmer der Klassen von:
Prof. Armin Egger (Gitarre) – Prof. Regine Köbler (Gesang)
Prof. Chia Ling Renner-Liao (Flöte) – Prof. Dr. Wolfgang Renner (Flöte)

Kaisersaal des Stiftes Heiligenkreuz

abschlusskonzert-4-10-2016
Teilnehmer an der R-A-2016

programm-04-10-2016-kaisersaal


Numismatik

Das Institut für Numismatik und Geldgeschichte der Universität Wien besucht das Stift Heiligenkreuz bereits das vierte Jahr in Folge, um die Münzsammlung zu bearbeiten. Heuer soll vom 9.-15. Juli 2016 mit sechs Studierenden und vier Lehrenden die Bestimmung und Dokumentation der vor allem römisch-kaiserzeitlichen Münzen aus der Sammlung des Stiftes Neukloster zu Ende gebracht werden. Gleichzeitig wird mit der Bearbeitung der griechischen Münzen aus der Sammlung des Stiftes Heiligenkreuz begonnen.


Ausstellungsbeteiligung
Ein Leben für Silber und Gold – Wolfgang Eidel

Sonderausstellung im Maximilianeum / Augsburg

25. September bis 13. November 2016

Anlässlich des 75. Geburtstages von Wolfgang Eidel präsentiert das Maximilianmuseum in Zusammenarbeit mit dem Atelier Eidel Schmuck & Form eine Jubiläumsschau zum Werk des renommierten Augsburger Goldschmieds. Unser Stift beteiligt sich mit diesem Kelch an der Sonderausstellung.
Jahr: 1961/62 // Silber – vergoldet // Steinbesatz: Amethyst  // handgearbeitet //
Auftragswerk des Abtes DI Franz Gaumannmüller OCist


 Marken Edition

Unter der Rubrik „Sakrale Kunstschätze“ bietet die Österreichische Post AG für alle Philatelisten eine Markenedition mit einer Auswahl von religiösen Kunstwerken aus großen Österreischen Klöstern. Vertreten sind die Stifte: Göttweig, Seckau, Heiligenkreuz, Vorau, St. Paul, Lambach, Schottenstift, Klosterneuburg. Diese Edition präsentiert wichtige religiöse Werke, die in verschiedenen Jahrhunderten entstanden sind. Die themenbezogenen Illustrationen und nützlichen Kurzinformationen werden zu je 4 Marken à 68 Cent und je 4 Marken à 80 Cent angeboten.
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Ersttag: 17.10.2016
Hier geht es zur Briefmarke

Erhältlich im online shop der Österreichischen Post AG : www.post.at, in ausgewählten Filialen oder über das Sammlerservice der Österreichischen Post AG:

Tel. 0800 100 197 (Kostenlose Hotline /Österreich)
oder per E-Mail: sammler-service@post.at