Aktuelles

Erste Bilder vom 23.4.d.J. – Donaucity-Kirche – ‚Messe für zwei Singstimmen‘

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Χριστός Ανέστη
CHRISTUS IST AUFERSTANDEN

ER IST WAHRHAFT AUFERSTANDEN
HALLELUJA

2. Sonntag in der Osterzeit
Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit

Weißer Sonntag
23. April 2017

Joh 20,19-31
Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt,
und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen.
Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte:
Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas:
Streck deinen Finger aus – hier sind meine Hände!
Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite,
und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!

Gesamtansicht

Ostergrab im Stift Heiligenkreuz

Die Ostergräber haben eine lange Tradition, die sich bis ins späte Mittelalter zurückverfolgen lässt. Sie wollen uns das Leiden Christi, seine Grabesruhe und seine Auferstehung in eindrucksvollen Bildern näherbringen. Bei uns im Stift Heiligenkreuz ist für das beginnende 18. Jh. ein Ostergrab bezeugt, das in der Bernardikapelle aufgestellt war. Ein Brand zerstörte die Einrichtung und wohl auch das historische Hl. Grab. Durch Kaiser Josef II. wurde das Aufstellen von Ostergräbern oder Hl. Gräbern verboten. Im Jahr 1798 wurde dieses Verbot aufgehoben.

Ausführung: Die zwei auf Karton gemalten Engelfiguren sind aus dem Ende des 17. Jahrhunderts und sind von hervorragender Qualität. Sie gehörten ursprünglich zu einem Kulissengrab mit dazugehörender Scheinarchitektur.
Die beiden Soldaten sind Leinwandbilder um 1900, die vom Akademischen Maler Hermann Nigg (+1928) angefertigt wurden.
Der heutige Grabbau besteht aus einem Lattengerüst, an dem Karton angebracht und entsprechend bemalt wurde. Die mundgeblasenen Glaskugeln (neuzeitlich – Rattenberg/Tirol) sind mit gefärbtem Wasser gefüllt. Die unterschiedlichen Farben  bedeuten die Treue Gottes zu uns Menschen (vgl. dazu: der Regenbogen wird von Noach (Noé) gesehen und er erkennt darin den Bund und die Treue Gottes zu ihm und seiner Familie [und zu seinen Nachkommen] vgl. Gen 9,13-16). Sie werden von hinten mit einer Lichtquelle angestrahlt. Die bunt leuchtenden Grabkugeln sind ein barockes Bild für das Leben und verleihen dem Grabaufbau einen besonders lebendigen Akzent.

Die vier Figuren waren jahrelang eingelagert. Die Revitalisierung der durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogenen Kunstwerke wurde durch den Restaurator Franz Hobl, Neulengbach, realisiert. Die Sichtung, Adaptierung und Wiedererrichtung unseres Ostergrabes gehört aus kunsthistorischer und volkskundlicher Sicht zum kulturellen Auftrag des Stiftes.
Foto: Man kann das Heiligenkreuzer Ostergrab bis Christi Himmelfahrt jederzeit in der sogenannten Antoniuskapelle, in der Stiftskirche, frei zugänglich besichtigen.

Kunstsammlung
Stift Heiligenkreuz


3. Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay
Stift Heiligenkreuz
22. – 27.08.2017
Info

Ankünder


23. April 2017
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit – Weißer Sonntag
Ort: Donaucity-Kirche Wien XXII
Zeit: 10.00 Uhr

Messe für zwei Singstimmen von Ferdinand Rebay
Ausführung: Wiener Schubertbund
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Leitung: Chormeister Prof. Ernst Brucker

Ave Maria von Ferdinand Rebay
Ausführung: Prof. Bungyoku Ayako – Sopran, Dr. Maria Gelew – Orgel;

Messe für zwei Singstimmen und Orgel
1944 komponiert von Ferdinand Rebay; Uraufführung am Hochfest des hl. Leopold 15.11.2016 in der Stiftskirche Heiligenkreuz und am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Weißer Sonntag, dem 23. April 2017 in der DonaucityKirche / Wien XXII

Ein kleines Weltereignis in der Abteikirche Heiligenkreuz: die Uraufführung einer Messe des bekannten Wiener Komponisten Ferdinand Rebay  für Chor und Orgel: schaurig, dunkel, düster und doch mit Aufhellungen, zarten Hoffnungslichtern und sparsamen Verzierungen. Messkompositionen aus dem 20. Jahrhundert sind selten und werden noch seltener aufgeführt. Wer hier eine Mozartmesse erwartet, wird enttäuscht sein, wer sich aber der Mühe unterzieht, sich in die Klangwelt Rebays einzuhören, der wird berührt sein von der Trauer, dem Schrecken und der bedrohlichen Stimmungsmalerei der totalen Niederlage, die aus den dunklen Klangfarben dieses Werkes heraus hörbar ist.

Einen bezaubernden Ausklang bildete das Ave Maria, das die Sopranistin Ayako Bungyoku romantisch interpretierte. An der Orgel begleitet von Frau Dr. Maria Gelew.

Ferdinand Rebays Musik zeigt sich hier auch als absolut liturgietauglich. Während wir heute die Musik der ersten Jahrhunderthälfte mit der atonalen Zwölftonmusik eines Arnold Schönberg assoziieren, waren an der Musikakademie in Wien vor dem Krieg ganz andere Namen tonangebend wie Josef Marx, Franz Schreker und Franz Schmitt, alles Komponisten, die reiche Klangfarben mit der einer ansprechenden Tonsprache verbanden, die die Sehnsucht der Menschen ihrer Tage ansprechen sollte. Ferdinand Rebays Weg an der Musikakademie begann dementsprechend mit einem musikalischen Impressionismus, der sich Claude Debussy und seiner Schule verdankte, und gelangte schließlich zu einem eindrucksvollen Expressionismus, der gerade in seiner Schlichtheit berührt.

Hierfür legt die Messe für zwei Singstimmen und Orgel ein zeitübergreifendes Zeugnis ab.

Es ist dem Wiener Schubertbund unter der Leitung von Prof. Fritz Brucker sehr zu danken, dass er das Wagnis unternommen hat, dieses unbekannte Werk im Laufe eines Jahres einzustudieren, um es am 15.11.2016 in Heiligenkreuz zum ersten Mal einer musikalischen Öffentlichkeit vorzustellen. Weitere Aufführungen sind bereits in Planung.

(Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller OCist)


Gebet für den Frieden in der Welt – Gebetsliga

Gebet zum Seligen Kaiser Karl

Seliger Kaiser Karl, du hast dein schweres Amt und alle schwierigen Herausforderungen deines Lebens als Auftrag Gottes übernommen und in deinem Denken, Entscheiden und Handeln allein dem Dreifaltigen Gott vertraut.
Wir bitten dich, tritt bei Gott für uns ein und erflehe uns Vertrauen und Mut, damit wir selbst in menschlich aussichtslosen Situationen nicht verzagen, sondern gläubig den Weg Christi gehen.
Erbitte uns die Gnade, unser Herz vom Herzen Jesu formen zu lassen. Steh uns bei, damit wir uns für die Armen und Notleidenden mitfühlend und tatkräftig einsetzen, unerschrocken für den Frieden im Kleinen und in der Welt kämpfen und unser ganzes Leben in jeder Lage hoffnungsfroh in Gottes Hand legen – damit wir alle – wie du zu Ihm – gelangen
durch Christus unsern Herrn.


Ausstellungsbeteiligung im Hofmobiliendepot Möbel Museum Wien
„300 Jahre Maria Theresia – Strategin – Mutter – Reformerin“
15.3.2017 – 29.11.2017
Objekt:
Schriftporträt von 1745
Info


Ausstellungsbeteiligung im Stift Klosterneuburg
KIRCHE, KLOSTER, KAISERIN
Maria Theresia und das sakrale Österreich
Eröffnung der Jahresausstellung 2017 am Freitag, 17. März 2017, 19.00 Uhr,
in der Sala terrena des Stiftes Klosterneuburg

2017 feiert das Stift Klosterneuburg den 300. Geburtstag Maria Theresias.
Die Ausstellung dokumentiert die vielfältigen engen Verbindungen zwischen Kirche und Herrscherhaus in der Lebenszeit Maria Theresias. Sie zeigt Zeugnisse des in der Barockzeit besonders reichen liturgischen Zeremoniells auf der einen Seite und der privaten Frömmigkeit auf der anderen Seite.

Objekte aus der Heiligenkreuzer Kunstsammlung
Kasel an der Maria Theresia mitgearbeitet hat
Aussetzungsthronus für die Monstranz aus dem Jahr 1740


Heiligenkreuzer Fotoalbum
von P. Dr. Meinrad Tomann OCist


Künstlermönch

Neues Video über Pater Raphael (27.09.2016) – Bevor unser Pater Raphael Statt vor über 11 Jahren bei uns ins Kloster eintrat, war er freischaffender Künstler in Berlin. Schon damals waren seine Werke sehr begehrt und fanden Eingang in zahlreiche Austellungen und Museen. Bei uns hat er ein Atelier in dem Vielfältiges entsteht. Seine Arbeiten reichen von der neuen Kapelle in Trumau, über zahlreiche künstlerische Elemente in unserer Hochschule bis hin zu seiner Skulptur von Papst em. Benedikt XVI. In einem neuen Video über Pater Raphael bekommt man einen guten Einblick in sein vielfältiges Schaffen und in sein Kunstverständnis.

Hier kann man das Video sehen

moderne-kunst