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18.08.2019
20. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr C)
Lk 12,49-53

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Ich muss mit einer Taufe getauft werden
und wie bin ich bedrängt,
bis sie vollzogen ist. …

… wie froh wäre ich, es würde schon brennen …


Einladung
5. Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay
21. bis 25.08.2019

Abschlußkonzert
Sonntag, 25. August 2019 16 Uhr
Kaisersaal – Stift Heiligenkreuz
Info


Pilgerreise nach Vorarlberg
Wir besuchen das westlichste Bundesland und …
Achtung: Neuer Termin
16. – 22.09.2019
Reiseleitung: P. Roman Nägele OCist


ZU SCHADE ZUM WEGWERFEN

und doch im Weg
SCHAFFEN SIE PLATZ
und helfen Sie uns!

Wir brauchen
„ALTES und SCHÖNES“
für unseren jährlichen HEILIGENKREUZER ADVENTMARKT
(am Samstag vor dem 3. Adventsonntag, heuer am 14. Dezember 2019)
Wir freuen uns über GLAS, PORZELLAN, Geschirr, Vasen, Deko-Artikel uvm.
Abgeben können Sie die Sachen an der Pforte des Stiftes Heiligenkreuz
Organisation: P. Roman
Tel. 0043-2258-8703-166 (Mo – Fr 8.00-11.00)

Die Gegenstände können auch schon jetzt übergeben werden.

Was Sie uns bitte NICHT bringen: Gewand, Elektrogeräte, Möbel, …und alles, was Käufer nicht tragen können …
wenn Sie unsicher sind, was wir brauchen können: 
EINFACH ANFRAGEN!
p.roman@stift-heiligenkreuz.at
0664-6523838


Exkursion des Instituts für Numismatik und Geldgeschichte
2.7.-6.7. und 15.7.-18.7.2019

Auch in diesem Jahr fanden sich zwei Dozenten (Mag.Martin Baer und Dr. Simone Killen) und vier Studierende (Nikolaus Aue, David Burisch, Sebastian Gradauer, Kana Totsuka) bei uns in Heiligenkreuz ein, um die Münzsammlung aufzuarbeiten. Schwerpunkt der Arbeit waren die antiken griechischen Münzen der Hauptsammlung. Dabei wurden Bestimmungen makedonischer, italischer, kleinasiatischer und ptolemäischer Münzen vorgenommen und in die Datenbank eingefügt.
Circa 1700 Münzen wurden fotografisch erfaßt.



Salontüren der Prälatur

Zwei der vier Salontüren der Prälatur des Stiftes Heligenkreuz aus dem 3. Viertel des 18. Jahrhunderts wurden in unserer hauseigenen Tischlerei zur Reparatur übernommen. Unser Tischler und Restaurator Jürgen Prukl, der seit Jahren bei uns beschäftigt ist, hat hier große Arbeit geleistet. Nun stellen diese Türen einen zusätzlichen Blickfang dar.


Segnung des Musikarchives am 5.4.2019
durch Prälat Abt Dr. Maximilian Heim OCist

Eine erlauchte Schar von Festgästen hat sich zur Segnung und Eröffnung des Musikarchives im Stift Heiligenkreuz eingefunden. Aus Wissenschaft und Forschung, Kunst- und Handwerksbereich kamen die Geladenen, um sich mit dem Abt, Mitbrüdern, und Freunden des Hauses diese historische Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Klösterliche Hausmusik unter Leitung von Renate Weninger in Form eines Dreigesgangs mit Harfe hat die Feierstunde zu einem wirklichen Erlebnis werden lassen. Mag. Anton Holzapfel (dolce risonanza) hat das Archiv als langjähringer Kenner und Nutzer vorgestellt. Hier einige Impressionen:  Video


„Lebendiges“ Musikarchiv Stift Heiligenkreuz
„Rebay und seine Wegbegleiter“ könnte man das Konzert im
Wiener Alten Rathaus am 20. März umschreiben
Benefizkonzert für das neu gegründete Zisterzienser-Kloster in Sri Lanka.

P.  Roman Nägele OCist, Kustos der Musiksammlung in Stift Heiligenkreuz, und Rebay-Forscherin Dr. Maria Gelew haben das Ziel, Ferdinand Rebays Werke (sein Nachlass befindet sich in Heiligenkreuz) wieder in Erinnerung zu bringen. Das Ziel ist ein „lebendiges“ Musikarchiv: so viel wie möglich von dem, was sich darin an Musikmaterial befindet, soll auch zu Gehör gebracht werden.Das vielfältige Programm machte mit zahlreichen Raritäten bekannt:
Grundlage für Ferdinand Rebays (1880-1953) musikalische Ausbildung war seine Sängerknabenzeit in Stift Heiligenkreuz durch P. Stephan Pfeiffer OCist und den Stiftsorganisten Hans Fink.In Wien setzte er seine Ausbildung unter anderem bei Eusebius Mandyczewski fort, der auch Hans Gal unterrichtete, und schloss sie bei Robert Fuchs ab, der auch Lehrer von Alexander Zemlinsky war.Spannend war es Werke dieser Komponisten zu einem Gesamtbild zusammengefügt zu hören:
Robert Fuchs (1847-1927) machte den Anfang, aus den „Sechs Fantasiestücken“ op. 117 brachten Robert Bauerstatter (Viola) und Srebra Gelleva die Abschnitte 1, 3 und 4 ausdrucksstark vom „Ländler-Tempo“ bis zum „Andante sostenuto con espressione“ zum Klingen.Ganz anders dann die „Walzer-Gesänge“ Op. 6 von Alexander Zemlinsky (Texte: F. Gregorovius). Begleitet von Maria Gelew sang Kaori Tomiyama (Mezzosopran) und vermittelte die Stimmung der zugrunde liegenden Volkslieder aus der Toskana.Emil Nikolaus von Reznicek ist ja hauptsächlich durch die Ouverture zu „Donna Diana“ bekannt, seine anderen Werke sollen nun auch wieder ans Tageslicht kommen, darunter gibt es einige mit „kleiner Besetzung, so die „Zwei Phantasiestücke“ für Klavier, von denen Srebra Gelleva mit dem Notturno Nr. 1 bekannt machte – eine Entdeckung! Mit Hans Gals Divertimento Op. 86c für 2 Flöten, gespielt von den für Rebay-Wiederentdeckungen bewährten und beliebten Musikern Chia-Ling Renner-Liao und Wolfgang Renner (Flöten) und Armin Egger (Gitarre), führte direkt zu Rebay, der besonders schöne Werke für Flöte(n) und Gitarre(n) komponierte, etwa die „Variationen über ein Thema von Mozart für Flöte und Gitarre“, äußerst schöne Variationen mit zahlreichen Effekten, mit denen C.-L Renner-Liao und Armin Egger verblüfften.Mit Rebay-Variationen ging es weiter, denen über das „Weihnachts-Wiegenlied“ seines Lehrers Eusebius Mandyczewski mit markanten Passagen, bei denen die Vorzüge jedes Instrumentes zur Geltung kommen (W. Renner/Flöte, R. Bauerstatter/Viola, A. Egger/Gitarre, S. Gelleva /Klavier)Einen Höhepunkt des Abends stellten sechs Rebay-Lieder (eigene Texte und von Hermann Löns) dar, Jeannie Mayr (Sopran) sang und gestaltete sie, von tieftraurig (Löns: Der Rosenstock) bis kokett-witzig (Löns: Das Geheimnis) überzeugt sie mit jeder Emotion.Rebay hat neben anderen (etwa dem Donauwalzer) auch Johann Strauß´ “Kaiser-Walzer“ bearbeitet und setzt für die Instrumente (2 Flöten, Gitarre und Klavier) verblüffende Akzente, Zither setzte er keine ein, wenn es auch manchmal so klingt.Gute Stimmung im Publikum, in der Pause gabs noch Grammelschmalz-Häppchen und Wein, sowie gute Gespräche – über Musik und über das Zisterzienser-Kloster in Sri Lanka, das P. Wolfgang Buchmüller OCist vorstellte.
Bericht in NÖN-Online /  siehe auch: Mein Bezirk
     P. Dr. Wolfgang Buchmüller mit der Zisterziensergemeinschaft in Sri Lanka

Werkshop für Musikarchivarinnen und Musikarchivare
im Stift Melk 1. u. 2.3.2019

Das Referat für die Kulturgüter der Orden Österreichs hatte ein sehr informatives Programm geboten.

Weitere Infos: hier


DAKTYLIOTHEK
Erste Sichtung durch
ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Wolfgang Szaivert
22. Februar 2019

Daktyliotheken sind Sammlungen von (zumeist) Gipsabdrücken von Gemmen und geschnittenen Steinen. Es handelt sich um kleinere und/oder größere Sammlungen auf Laden montiert und meist in Schachteln oder gar Buchhüllen gepackt. Sie beginnen um die Mitte des 17. Jahrhunderts und dienten vornehmlich als Anschauungsmaterial für das Studium bzw. Verständnis antiker Mythologie und Geschichte. Siehe auch https://thue.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=1032. So hat auch Goethe so etwas besessen. Solche Sammlungen gehörten zur Standardausrüstung einer guten Bibliothek.


WienerDomMuseum
Sonderausstellung
Zeig mir deine Wunde
20.09.2018 bis 25.08.2019

Das Stift Heiligenkreuz beteiligt sich mit drei Exponaten aus dem Stiftsmuseum

Exklusivführung mit Frau Direktorin Dr. Johanna Schwanberg
12.2.2019
Impressionen


Musikarchiv in neuer Umgebung

Im Musikarchiv des Stiftes Heiligenkreuz befinden sich Dokumente zum klösterlichen Musikleben. Hier werden die musikalischen Raritäten der Stiftskirche und von Komponisten einiger Diözesanpfarreien aufbewahrt. Besonders hervorzuheben sind Notationen von Komponisten, die eine persönliche oder berufliche Bindung an das Stift hatten: Georg Reutter, Johann Georg Albrechtsberger, P. Clemens Scheupflug OCist, Johann Ritter von Herbeck, Ambros Rieder, Hans Fink, Ferdinad Rebay u.a. Neben den papierenen Notenmaterialien gibt es auch eine Reihe von Tonwiedergabegeräten aus verschiedenen Jahrzehnten, zum Beispiel ein alter Musikschrank und ein Grammophon aus dem Jahr 1937..

Der Bestand ist seit Jahrzehnten zum ersten Mal wiederum in einem adaptierten Raum zusammengeführt. Das Notenmaterial ist vollständig mit einem Zettelkatalog erschlossen und wird laufend ergänzt. Die handschriftlichen und gedruckten Exemplare aus der Zeit vom beginnenden 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts können im Bestand eruiert werden und sind nach internationalen Standards in die RISM-Datenbank (Répertoire International des Sources Musicales – Internationales Quellenlexikon der Musik) aufgenommen worden. RISM ist das größte global arbeitende Unternehmen zur Dokumentation musikalischer Quellen in Schriftform, mit regionalen Arbeitsstellen in über 30 Ländern der Welt. Die Zentrale befindet sich in Frankfurt am Main. Die Daten sind über RISM abrufbar (RISM-Sigel A-HE).



 


Handschriften

Hebräische Fragmente in Österreich
Stift Heiligenkreuz


Neuzugang bei den Inkunabeln und Alten Drucken!
Ein Druck des Missale Augustense aus dem 16. Jahrhundert

Wie schon von P. Moses Hamm ausführlich in der Zeitschrift Sancta Crux berichtet, vermachte 2016 der Pfarrer in Ruhe Willi Heinrich Knapp dem Stift Heiligenkreuz ein Missale aus dem 16. Jahrhundert. Das 1555 von Sebald Mayer in Dillingen gedruckte Buch ist mit Holzschnitten von Matthias Gerung ausgestattet (VD16 M 5556).

Von besonderem Interesse bei diesem unvollständigen Exemplar (es fehlt der Römische Canon – bei durchgehender Folierung) ist die Widmung am Innendeckelspiegel, die hier deshalb noch einmal vollständig abgebildet werden soll. Das von einem illusionistischen Rahmen umgebene Blatt zeigt unter der Jahreszahl 1591 zwei große farbige Wappen. Links steht das Wappen des Caspar von Berndorff zu Pähl und Steinbach, rechts das Wappen seiner Ehefrau Anna von Berndorf, geborene Anna von Gumppenberg. Beide Wappen finden sich auch auf der Grabplatte der Ehegatten in der Pfarrkirche St. Laurentius in Pähl (Oberbayern). Der 1589 gestorbene Caspar von Berndorff war Kammermeister am Münchner Hof.

Die Widmung im Heiligenkreuzer Missale gibt nun Auskunft über das weitere Leben der Anna von Berndorf. Zwei Jahre nach dem Tod Ihres Ehemanns wohnte die Witwe „im fürstlichen panmarkht zu Diessen“ (Dießen am Ammersee in Oberbayern). Dort vermachte sie am 25. April 1591 das Missale dem „gotzhaus zum gotsakher“ (wohl die Friedhofskirche St. Johann). In der stark fehlerhaften Grabinschrift in Pähl wird Annas Sterbejahr mit 1692, wahrscheinlich richtig 1592, angegeben. Ihr Sterbeort wird mit dem in der Edition der Inschriften der Pfarrkirche Pähl nicht lokalisierten „Bairdtisten(n)“ ausgewiesen. Dabei könnte es sich um eine verballhornte Form von „Bayerdießen“ handeln, einer alten Bezeichnung für Dießen am Ammersee.

Die Heiligenkreuzer Neuerwerbung ist damit nicht nur eine wertvolle Erweiterung des Bibliotheksbestands, sondern auch eine Quelle für die bayerische Landesgeschichte.

Gedruckter Artikel
Moses Hamm, Ein Augsburger Messbuch von 1555, in: Sancta Crux 77 (2016) 72-76.

Link

Edition der Grabinschrift:

Die Inschriften des Landkreises Weilheim-Schongau. Gesammelt und bearbeitet von Manfred Merk (Die Deutschen Inschriften Bd. 84, Wiesbaden 2012) Nr. 194, online. Dort auch weiterführende Literatur zu den Personen.


DIASPORA – KIRCHE IN DER ZERSTREUUNG
Fahrt nach [Ost]Deutschland
Oberlausitz [Sachsen] und Sachsen Anhalt
17.09.2018 – 24.9.2018
Leitung: P. Roman Nägele OCist
Ausschreibung


Aktion Schutzengel

Die Schutzengelstatue (1720) von Giovanni Giuliani ist 2016/17 im Atelier von Mag. Christian Gurtner mit einer Bleiweißfassung versehen worden. Die Bleiweißfassung, mit der das Erscheinungsbild von Marmor oder Porzellan imitiert wurde, war im 18. Jh. eine beliebte Art der Oberflächengestaltung. Auf mehrere Grundierungen mit Kreidegrund folgen die Bleiweißanstriche, die nach Durchtrocknung mit kleinen Achatsteinen bis zum Hochglanz poliert werden. Wir haben die Chance einer Rückführung der Skulptur in das bleiweißgefasste, originale Erscheinungsbild der Barockzeit wahrgenommen.

Der strahlend weiße Schutzengel erhält seinen angestammten Platz auf dem Sockel an der Badener Straße zurück.

https://www.facebook.com/stiftheiligenkreuzsammlungen/


Studierende der Wiener Universität am Institutes für Numismatik und Geldgeschichte unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Wolters haben das dritte Jahr in Folge ein Projekt, das ‚Licht ins Dunkel‘ unserer Münzsammlung bringt. Die letzten beiden Jahre wurde die Sammlung des Stiftes Neukloster geordnet und eine wissenschaftliche Datenbank angelegt. Heuer nehmen die Wissenschaftler die Sammlung des Stiftes Heiligenkreuz ‚unter die Lupe‘. Für die an diesem Projekt Beteiligten ist es ein neue Erfahrung, in einem geschichtsträchtigen Haus wie das Unsere historische Münzen zu sichten und zu ordnen. Ziel ist peu a peu ein Gesamtverzeichnis  zu erstellen, das in der Folge über das Medium Internet für wissenschaftliche Zwecke zugänglich gemacht werden wird.
Foto: Prof. Wolters mit seinen Numismatikstudenten bei der Arbeit an der Münzsammlung des Stiftes Heiligenkreuz.


Heiligenkreuzer Fotoalbum
von P. Dr. Meinrad Tomann OCist