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19. Mai 2019
5. Sonntag in der Osterzeit
Joh 13,31-35

Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht und Gott ist in ihm verherrlicht.
Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen und er wird ihn bald verherrlichen. …
Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe,
so sollt auch ihr einander lieben. …

Einladung
5. Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay
21. bis 25.08.2019
Abschlußkonzert
Sonntag, 25. August 2019 16 Uhr
Kaisersaal – Stift Heiligenkreuz
Info


Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay
Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz – Österreich

  1. Internationaler Ferdinand Rebay
    Wettbewerb
    für
    Solo-Gitarre und Kammermusik mit Gitarre
  1. August und 1. September 2019
    Konzert
    Sonntag, 1. September 16 Uhr
    Kaisersaal des Stiftes Heiligenkreuz

ZU SCHADE ZUM WEGWERFEN
und doch im Weg
SCHAFFEN SIE PLATZ
und helfen Sie uns!

Wir brauchen
„ALTES und SCHÖNES“
für unseren jährlichen HEILIGENKREUZER ADVENTMARKT
(am Samstag vor dem 3. Adventsonntag, heuer am 14. Dezember 2019)
Wir freuen uns über GLAS, PORZELLAN, Geschirr, Vasen, Deko-Artikel uvm.
Abgeben können Sie die Sachen an der Pforte des Stiftes Heiligenkreuz
Organisation: P. Roman
Tel. 0043-2258-8703-0 (Mo – Fr 8.00-11.00)

Gerne auch jetzt schon!

Was Sie uns bitte NICHT bringen: Gewand, Elektrogeräte, Möbel, …und alles, was Käufer nicht tragen können …
wenn Sie unsicher sind, was wir brauchen können: 
EINFACH ANFRAGEN!
p.roman@stift-heiligenkreuz.at
0664-6523838


Stift Heiligenkreuz
Das Ostergrab belebt die mittelalterliche Tradition

Tradition seit dem späten Mittelalter
Sie waren schon fast verschwunden, doch seit einigen Jahren erleben sie eine Renaissance: Heilige Gräber haben zu Ostern in Österreich eine lange Tradition. Vor allem im Westen gibt es eine Fülle an Kirchen, die ein solches Ostergrab ins Zentrum ihrer Feierlichkeiten rücken. Ostergräber lassen  sich bis ins späte Mittelalter zurückverfolgen. Sie wollen uns das Leiden Christi, seine Grabesruhe und seine Auferstehung in eindrucksvollen Bildern näherbringen.
Im Stift Heiligenkreuz ist für das beginnende 18. Jh. ein Ostergrab bezeugt. Abt Robert Leeb (Regierungszeit: 1728-1755) errichtete in Erinnerung an seine Pilgerfahrt ins Heilige Land die barocken Kreuzwegstationen und ein Heiliges Grab, das in der gotischen Bernadikapelle aufgestellt wurde. Allerdings zerstörte ein Brand die Einrichtung der Kapelle und wohl auch das Heilige Grab. Durch Kaiser Josef II. wurde das Aufstellen von Ostergräbern verboten. Im Jahr 1798 wurde dieses Verbot aufgehoben.

Engel, Soldaten, bunte Kugeln
Wie zeigt sicht das Ostergrab heute dem Betrachter? Die zwei auf Karton gemalten Engelfiguren (Ende 17.Jh.) sind von hervorragender Qualität und gehören ursprünglich zu einem sogenannten Kulissengrab mit dazugehörender Scheinarchitektur. Sie halten jeweils eine Kristallkugel in der Hand. Die Illusion einer brennenden Flamme ist gewollt und vermittelt den Eindruck von Lebendigkeit.
Die beiden Soldaten (Leinwandbilder um 1900 – Hermann Nigg) scheinen das Ereignis der Auferstehung nicht so ganz mitzubekommen. Sie schauen schlaftrunken dem Betrachter entgegen.
Der eigentliche Grabbau besteht aus einem Lattengerüst, an dem Karton angebracht und entsprechend bemalt wurde.
Die mundgeblasenen Glaskugeln (neuzeitlich) sind mit gefärbtem Wasser gefüllt. Sie werden von hinten mit einer Lichtquelle angestrahlt.
Die Regenbogenfarben bedeuten die Treue Gottes zu uns Menschen. In der Mitte der Grabnische steht eine Kristallkugel, in die als Symbol für die Auferstehung goldgefärbtes Wasser eingefüllt ist.
Die Grabkugeln sind ein leuchtendes Element und verleihen dem Grabaufbau einen besonderen Akzent. Insgesamt sind sie ein barockes Bild für das Leben.

Revitalisierung – ein kultureller Auftrag für das Stift
Die vier Figuren waren jahrelang eingelagert. Die Revitalisierung, der durch Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogenen Kunstwerke (Figuren und Felsen), wurde durch Restaurator Franz Hobl (Neulengbach) vorgenommen. Somit gehören die Sichtung, die damit verbundene Adaptierung und die Wiedererrichtung unseres Ostergrabes aus kunsthistorischer und volkskundlicher Sicht zum kulturellen Auftrag unseres Stiftes.

Kustos P. Roman Nägele OCist
www.stift-heiligenkreuz-sammlungen.at


Segnung des Musikarchives am 5.4.2019
durch Prälat Abt Dr. Maximilian Heim OCist

Eine erlauchte Schar von Festgästen hat sich zur Segnung und Eröffnung des Musikarchives im Stift Heiligenkreuz eingefunden. Aus Wissenschaft und Forschung, Kunst- und Handwerksbereich kamen die Geladenen, um sich mit dem Abt, Mitbrüdern, und Freunden des Hauses diese historische Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Klösterliche Hausmusik unter Leitung von Renate Weninger in Form eines Dreigesgangs mit Harfe hat die Feierstunde zu einem wirklichen Erlebnis werden lassen. Mag. Anton Holzapfel (dolce risonanza) hat das Archiv als langjähringer Kenner und Nutzer vorgestellt. Hier einige Impressionen:  Video


„Lebendiges“ Musikarchiv Stift Heiligenkreuz
„Rebay und seine Wegbegleiter“ könnte man das Konzert im
Wiener Alten Rathaus am 20. März umschreiben
Benefizkonzert für das neu gegründete Zisterzienser-Kloster in Sri Lanka.

P.  Roman Nägele OCist, Kustos der Musiksammlung in Stift Heiligenkreuz, und Rebay-Forscherin Dr. Maria Gelew haben das Ziel, Ferdinand Rebays Werke (sein Nachlass befindet sich in Heiligenkreuz) wieder in Erinnerung zu bringen. Das Ziel ist ein „lebendiges“ Musikarchiv: so viel wie möglich von dem, was sich darin an Musikmaterial befindet, soll auch zu Gehör gebracht werden.Das vielfältige Programm machte mit zahlreichen Raritäten bekannt:
Grundlage für Ferdinand Rebays (1880-1953) musikalische Ausbildung war seine Sängerknabenzeit in Stift Heiligenkreuz durch P. Stephan Pfeiffer OCist und den Stiftsorganisten Hans Fink.In Wien setzte er seine Ausbildung unter anderem bei Eusebius Mandyczewski fort, der auch Hans Gal unterrichtete, und schloss sie bei Robert Fuchs ab, der auch Lehrer von Alexander Zemlinsky war.Spannend war es Werke dieser Komponisten zu einem Gesamtbild zusammengefügt zu hören:
Robert Fuchs (1847-1927) machte den Anfang, aus den „Sechs Fantasiestücken“ op. 117 brachten Robert Bauerstatter (Viola) und Srebra Gelleva die Abschnitte 1, 3 und 4 ausdrucksstark vom „Ländler-Tempo“ bis zum „Andante sostenuto con espressione“ zum Klingen.Ganz anders dann die „Walzer-Gesänge“ Op. 6 von Alexander Zemlinsky (Texte: F. Gregorovius). Begleitet von Maria Gelew sang Kaori Tomiyama (Mezzosopran) und vermittelte die Stimmung der zugrunde liegenden Volkslieder aus der Toskana.Emil Nikolaus von Reznicek ist ja hauptsächlich durch die Ouverture zu „Donna Diana“ bekannt, seine anderen Werke sollen nun auch wieder ans Tageslicht kommen, darunter gibt es einige mit „kleiner Besetzung, so die „Zwei Phantasiestücke“ für Klavier, von denen Srebra Gelleva mit dem Notturno Nr. 1 bekannt machte – eine Entdeckung! Mit Hans Gals Divertimento Op. 86c für 2 Flöten, gespielt von den für Rebay-Wiederentdeckungen bewährten und beliebten Musikern Chia-Ling Renner-Liao und Wolfgang Renner (Flöten) und Armin Egger (Gitarre), führte direkt zu Rebay, der besonders schöne Werke für Flöte(n) und Gitarre(n) komponierte, etwa die „Variationen über ein Thema von Mozart für Flöte und Gitarre“, äußerst schöne Variationen mit zahlreichen Effekten, mit denen C.-L Renner-Liao und Armin Egger verblüfften.Mit Rebay-Variationen ging es weiter, denen über das „Weihnachts-Wiegenlied“ seines Lehrers Eusebius Mandyczewski mit markanten Passagen, bei denen die Vorzüge jedes Instrumentes zur Geltung kommen (W. Renner/Flöte, R. Bauerstatter/Viola, A. Egger/Gitarre, S. Gelleva /Klavier)Einen Höhepunkt des Abends stellten sechs Rebay-Lieder (eigene Texte und von Hermann Löns) dar, Jeannie Mayr (Sopran) sang und gestaltete sie, von tieftraurig (Löns: Der Rosenstock) bis kokett-witzig (Löns: Das Geheimnis) überzeugt sie mit jeder Emotion.Rebay hat neben anderen (etwa dem Donauwalzer) auch Johann Strauß´ “Kaiser-Walzer“ bearbeitet und setzt für die Instrumente (2 Flöten, Gitarre und Klavier) verblüffende Akzente, Zither setzte er keine ein, wenn es auch manchmal so klingt.Gute Stimmung im Publikum, in der Pause gabs noch Grammelschmalz-Häppchen und Wein, sowie gute Gespräche – über Musik und über das Zisterzienser-Kloster in Sri Lanka, das P. Wolfgang Buchmüller OCist vorstellte.
Bericht in NÖN-Online /  siehe auch: Mein Bezirk
     P. Dr. Wolfgang Buchmüller mit der Zisterziensergemeinschaft in Sri Lanka

Werkshop für Musikarchivarinnen und Musikarchivare
im Stift Melk 1. u. 2.3.2019

Das Referat für die Kulturgüter der Orden Österreichs hatte ein sehr informatives Programm geboten.

Weitere Infos: hier


DAKTYLIOTHEK
Erste Sichtung durch
ao. Univ.-Prof. i.R. Dr. Wolfgang Szaivert
22. Februar 2019

Daktyliotheken sind Sammlungen von (zumeist) Gipsabdrücken von Gemmen und geschnittenen Steinen. Es handelt sich um kleinere und/oder größere Sammlungen auf Laden montiert und meist in Schachteln oder gar Buchhüllen gepackt. Sie beginnen um die Mitte des 17. Jahrhunderts und dienten vornehmlich als Anschauungsmaterial für das Studium bzw. Verständnis antiker Mythologie und Geschichte. Siehe auch https://thue.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=1032. So hat auch Goethe so etwas besessen. Solche Sammlungen gehörten zur Standardausrüstung einer guten Bibliothek.


WienerDomMuseum
Sonderausstellung
Zeig mir deine Wunde
20.09.2018 bis 25.08.2019

Das Stift Heiligenkreuz beteiligt sich mit drei Exponaten aus dem Stiftsmuseum

Exklusivführung mit Frau Direktorin Dr. Johanna Schwanberg
12.2.2019
Impressionen


Musikarchiv in neuer Umgebung

Im Musikarchiv des Stiftes Heiligenkreuz befinden sich Dokumente zum klösterlichen Musikleben. Hier werden die musikalischen Raritäten der Stiftskirche und von Komponisten einiger Diözesanpfarreien aufbewahrt. Besonders hervorzuheben sind Notationen von Komponisten, die eine persönliche oder berufliche Bindung an das Stift hatten: Georg Reutter, Johann Georg Albrechtsberger, P. Clemens Scheupflug OCist, Johann Ritter von Herbeck, Ambros Rieder, Hans Fink, Ferdinad Rebay u.a. Neben den papierenen Notenmaterialien gibt es auch eine Reihe von Tonwiedergabegeräten aus verschiedenen Jahrzehnten, zum Beispiel ein alter Musikschrank und ein Grammophon aus dem Jahr 1937..

Der Bestand ist seit Jahrzehnten zum ersten Mal wiederum in einem adaptierten Raum zusammengeführt. Das Notenmaterial ist vollständig mit einem Zettelkatalog erschlossen und wird laufend ergänzt. Die handschriftlichen und gedruckten Exemplare aus der Zeit vom beginnenden 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts können im Bestand eruiert werden und sind nach internationalen Standards in die RISM-Datenbank (Répertoire International des Sources Musicales – Internationales Quellenlexikon der Musik) aufgenommen worden. RISM ist das größte global arbeitende Unternehmen zur Dokumentation musikalischer Quellen in Schriftform, mit regionalen Arbeitsstellen in über 30 Ländern der Welt. Die Zentrale befindet sich in Frankfurt am Main. Die Daten sind über RISM abrufbar (RISM-Sigel A-HE).


Pilgerreise nach Rom
Auf den Spuren der Apostelfürsten Petrus und Paulus
26.-03. – 01.04.2019
Reiseleitung: P. Roman Nägele OCist


Wasserberger Vogel von P. Raphael im Stiftshof von Heiligenkreuz


Pilgerreise nach Vorarlberg
Wir besuchen das westlichste Bundesland und …
Achtung: Neuer Termin
16. – 22.09.2019
Reiseleitung: P. Roman Nägele OCist


Advent Klostermarkt in Heiligenkreuz
Altes und Schönes Impressionen

Samstag, 15. September 2018


Ausstellung
Lebensguss – Marc Krepp in der Galerie Kornfeld
Berlin

P. Raphael Statt OCist, Künstlermönch, ist mit sieben Bronzefiguren an dieser Ausstellung in Berlin beteiligt.
Die Ausstellung ist bis 12. Jänner 2019 in Berlin zu besichtigen.

Biene in Galerie Kornfeld
(um das Video zu sehen, klicken Sie hier)


 

Lehrende und Studierende in der Handschriftenkammer

Am 10. November 2018 besuchten 13 Studierende des Masterstudiums „Geschichtsforschung, historische Hilfswissenschaften, Archivwissenschaft“ (Institut für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien) im Rahmen der Lehrveranstaltung „Handschriftenkunde und Buchwesen“ unter der Leitung von Dr. Christoph Egger und Dr. Katharina Kaska die Handschriftenkammer von Heiligenkreuz. Mittelalterliche Handschriften sind für die Geschichtswissenschaften außerordentlich wertvolle Quellen, die viele Einblicke nicht nur in die Überlieferung alter Texte, sondern auch in die Herstellung, Verwahrung und Benützung alter Bücher erlauben – freilich benötigt man für die Beschreibung und Interpretation dieser Quellen viele Kenntnisse, die erst erlernt sein wollen. Das Kennenlernen einer klösterlichen Handschriftensammlung, die über viele Jahrhunderte gewachsen ist, aus nächster Nähe und an dem Ort, an dem die Handschriften seit Jahrhunderten verwahrt werden, ist daher eine einmalige Gelegenheit. Die Studierenden lernten zunächst die Geschichte der Heiligenkreuzer Bibliothek im Mittelalter und in der frühen Neuzeit kennen, die durch die Liste der unter dem ersten Abt Gottschalk geschriebenen Bücher, durch die Bücherliste aus dem späten 14. Jahrhundert, die Bände aus dem französischen Schwesterkloster Bellevaux, durch die Randnotizen des Heiligenkreuzer Mönches Ambrosius (Anf. 14. Jahrhundert) und durch eine Überblick über frühneuzeitliche Signatursysteme illustriert wurden. Dann hatten sie Gelegeneheit, einzelne Handschriften selbst genauer zu untersuchen und so den Versuch zu unternehmen, die Quelle „mittelalterliches Manuskript“ zum Sprechen zu bringen.

 


EINBLICKE IN SAMMLUNGEN DES STIFTES HEILIGENKREUZ
Termin: Freitag, 26. Oktober 2018

Bericht


Kaiserin Maria Theresia Kasel
Restaurierung durch Frau Elisabeth Macho – Biegler – Hinterbrühl

Die durch den Gebrauch entstandenen Schäden an der historischen Kasel wurden behoben. Bei den Restaurierungsmaßnahmen stellt sich heraus, dass ursprünglich ein grüner Futterstoff eingesetzt war. Dieser Erstzustand wurde wieder hergestellt. Die Kasel kann wieder in der Liturgie verwendet werden.


Aussendungskreuz für das Kloster Neuzelle

Aussendungsfeier am Hochfest des hl. Bernhard am 20.8.2018
Abteikirche Stift Heiligenkreuz

Name
Aussendungskreuz für das Zisterzienserkloster Neuzelle
(errichtet am 2.9.2018 als ein von der Mutterabtei Heiligenkreuz abhängiges Priorat)

Motiv

Als Ausgangsmotiv diente die älteste Kreuzesdarstellung im Stift Heiligenkreuz, ein Wandkreuz in der Fraterie (um 1240).
Das auf Verputz gemalte Kreuz zeugt von der im Mittelalter typisch zisterziensischen Schlichtheit (keine Mehrfarbigkeit).

Gestaltung

P. Raphael, Mönch im Stift Heiligenkreuz, wählte das mittelalterliche Motiv als Ausgangspunkt für das beidseitig ausgeführte, moderne Kapitelkreuz ohne Korpus. Mit geschwungenen Balken streckt sich das bombierte Kreuz nach allen Seiten aus wie eine Lilie (= in der Zisterziensersymbolik ein Bild der Schönheit Mariens). An der Naht zum Stab sind vorderseitig das Wappen des Klosters Neu- zelle  sowie rückseitig das Wappen des Mutterklosters Heiligenkreuz mit polychromer Bemalung herausgearbeitet. Stab und Kreuz sind aus Nussbaumholz gefertigt und groß-teils naturbelassen. Die seitlichen Kreuzesschenkel wurden mit Blattgold überzogen. Der Effekt unterstreicht das Grundthema des Aussendungskreuzes als Siegeszeichen und als Verheißung an die ausgesandten Mitbrüder:

In hoc signo vinces („In diesem Zeichen wirst du siegen“).

Künstler
P. Mag. Raphael Wilfried Statt OCist – Stift Heiligenkreuz


„100 Jahre Republik Österreich – 100 Jahre Ende der Monarchie“
Die „Kaiser Karl Gebetsliga“stellt für die Sonderausstellung:
Karl & Zita – Im Schatten der Geschichte
eine kostbare Reliquien-Büste vom
sel. Kaiser Karl I. für Schloss Eckartsau zur Verfügung

Die Idee zu diesem Reliquiar stammt vom
Leiter der Nationalen Kaiser-Karl-Gebetsliga für den Völkerfrieden in der Tschechischen Republik
Herrn Dr. Milan Novak
Er ist der Delegierte der Kaiser Karl Gebetsliga in Brandeis – Böhmen


Historische Glasscheiben kehren in den Kreuzgang zurück
Angela Vorhofer führt Vorbereitungsarbeiten durch
und hält am 26.10.2018 (15 Uhr) hierzu einen Vortrag im Kaisersaal des Stiftes:
Die Glasmalereien im Kreuzgang des Stiftes Heiligenkreuz
Untersuchung, Bestandsklärung und Musterrestaurierung von Glasmalereien um 1900
Angela Vorhofer
Universität für angewandte Kunst Wien – Institut für Konservierung und Restaurierung –


Musikalische Raritäten im Stift Heiligenkreuz

Heiligenkreuzer Pater Alberich Mazak im Radio

2018.05.21.Screenshot-Oe1-Alberich-Mazak-300x225

Unser Mitbruder Pater Alberich Mazak († 1661) stammte aus Tschechien, trat 1629 ins Stift Heiligenkreuz ein und hat sich vor allem als Musiker, Komponist und Chorleiter einen Namen gemacht. Bis heute werden seine Messen und Motteten aufgeführt. Gestern war unser Mitbruder mit seinem ‚Exaudiat te Dominus in die tribulationis‘ aus dem ‚Cultus Harmonicus‘, gespielt von ‚Dolze Risonanza‘ unter der Leitung von Florian Wieninger auf dem Österreichischen Kultursender Ö1 zu hören. Es ist wichtig, dass solche wertvolle Musik nicht in Vergessenheit gerät. Hier gibt es die Sendung zum Nachhören.
Foto: Screenshot der Sendungsseite von Ö1.

Musikakademie F. Rebay

rebay - foto - unterschrift
Plakat

  1. Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay im Stift Heiligenkreuz vom 21.-25.August 2018
    Sommerkurs in wunderschöner Umgebung
    Kurse in den Sparten
    GITARRE – FLÖTE – GESANG

Abschlusskonzert im Kaisersaal – Heiligenkreuz
Samstag, dem 25. August 2018 – 15.00 Uhr

Ferdinand Rebay entdecken
Die Musik des österreichischen Komponisten  Ferdinand Rebay (1880-1953) war für eine längere Zeit nur klassischen Gitarristen bekannt: Seine Werke für Gitarre(n) gerieten nie in Vergessenheit. Seit 2014 im Musikarchiv von Stift Heiligenkreuz (Kustos P. Roman Nägele OCist) zahlreiche Originale Rebays gefunden wurden, arbeiten P. Roman und die Musikwissenschaftlerin Dr. Maria Gelew daran, die Werke herauszugeben und bekannt zu machen.

Rebay – Kenner als Dozenten
Das geschieht nun auch schon zum 4. Mal mit einer Musikakademie: Die Musik von Ferdinand Rebay steht (neben den Werken anderer Komponisten) im Mittelpunkt: Rebays Kammermusikwerke in seltenen Besetzungen sind eine beliebte Erweiterung des Repertoires. Diese Akademie wendet sich an GitarristInnen (Dozent: Armin EGGER), SängerInnen (Dozenten: Alexander MAYRJeannie MAYR und Maria GELEW), FlötistInnen (Dozenten: Chia-Ling RENNER-LIAO und Wolfgang RENNER)

Überraschende Entdeckungen
Zahlreiche Konzerte gab es in den letzten Jahren, so wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer etwa im Alten Rathaus in Wien und im Musiksalon der ÖNB Rebays Musik echt überrascht. Trotz der guten Kontakte Rebays zu den Komponisten um Arnold Schönberg (2. Wiener Schule) blieben Rebays Werke spätromantisch, impressionistisch.  Zum Anhören:

Ferdinand Rebay – Hörbeispiele

Öffentliches Abschlusskonzert
Auch am Schluss der 4. Internationalen Musikakademie Ferdinand Rebay steht ein öffentliches Konzert der teilnehmenden MusikerInnen mit ihren Dozenten und Dozentinnen, und zwar im einzigartigen Ambiente des Kaisersaals im Stift (Sa., 25. August 2018 um 16:00 Uhr, Eintritt frei).

Ausschreibung


Handschriften

Hebräische Fragmente in Österreich
Stift Heiligenkreuz


Neuzugang bei den Inkunabeln und Alten Drucken!
Ein Druck des Missale Augustense aus dem 16. Jahrhundert

Wie schon von P. Moses Hamm ausführlich in der Zeitschrift Sancta Crux berichtet, vermachte 2016 der Pfarrer in Ruhe Willi Heinrich Knapp dem Stift Heiligenkreuz ein Missale aus dem 16. Jahrhundert. Das 1555 von Sebald Mayer in Dillingen gedruckte Buch ist mit Holzschnitten von Matthias Gerung ausgestattet (VD16 M 5556).

Von besonderem Interesse bei diesem unvollständigen Exemplar (es fehlt der Römische Canon – bei durchgehender Folierung) ist die Widmung am Innendeckelspiegel, die hier deshalb noch einmal vollständig abgebildet werden soll. Das von einem illusionistischen Rahmen umgebene Blatt zeigt unter der Jahreszahl 1591 zwei große farbige Wappen. Links steht das Wappen des Caspar von Berndorff zu Pähl und Steinbach, rechts das Wappen seiner Ehefrau Anna von Berndorf, geborene Anna von Gumppenberg. Beide Wappen finden sich auch auf der Grabplatte der Ehegatten in der Pfarrkirche St. Laurentius in Pähl (Oberbayern). Der 1589 gestorbene Caspar von Berndorff war Kammermeister am Münchner Hof.

Die Widmung im Heiligenkreuzer Missale gibt nun Auskunft über das weitere Leben der Anna von Berndorf. Zwei Jahre nach dem Tod Ihres Ehemanns wohnte die Witwe „im fürstlichen panmarkht zu Diessen“ (Dießen am Ammersee in Oberbayern). Dort vermachte sie am 25. April 1591 das Missale dem „gotzhaus zum gotsakher“ (wohl die Friedhofskirche St. Johann). In der stark fehlerhaften Grabinschrift in Pähl wird Annas Sterbejahr mit 1692, wahrscheinlich richtig 1592, angegeben. Ihr Sterbeort wird mit dem in der Edition der Inschriften der Pfarrkirche Pähl nicht lokalisierten „Bairdtisten(n)“ ausgewiesen. Dabei könnte es sich um eine verballhornte Form von „Bayerdießen“ handeln, einer alten Bezeichnung für Dießen am Ammersee.

Die Heiligenkreuzer Neuerwerbung ist damit nicht nur eine wertvolle Erweiterung des Bibliotheksbestands, sondern auch eine Quelle für die bayerische Landesgeschichte.

Gedruckter Artikel
Moses Hamm, Ein Augsburger Messbuch von 1555, in: Sancta Crux 77 (2016) 72-76.

Link

Edition der Grabinschrift:

Die Inschriften des Landkreises Weilheim-Schongau. Gesammelt und bearbeitet von Manfred Merk (Die Deutschen Inschriften Bd. 84, Wiesbaden 2012) Nr. 194, online. Dort auch weiterführende Literatur zu den Personen.


DIASPORA – KIRCHE IN DER ZERSTREUUNG
Fahrt nach [Ost]Deutschland
Oberlausitz [Sachsen] und Sachsen Anhalt
17.09.2018 – 24.9.2018
Leitung: P. Roman Nägele OCist
Ausschreibung


Aktion Schutzengel

Die Schutzengelstatue (1720) von Giovanni Giuliani ist 2016/17 im Atelier von Mag. Christian Gurtner mit einer Bleiweißfassung versehen worden. Die Bleiweißfassung, mit der das Erscheinungsbild von Marmor oder Porzellan imitiert wurde, war im 18. Jh. eine beliebte Art der Oberflächengestaltung. Auf mehrere Grundierungen mit Kreidegrund folgen die Bleiweißanstriche, die nach Durchtrocknung mit kleinen Achatsteinen bis zum Hochglanz poliert werden. Wir haben die Chance einer Rückführung der Skulptur in das bleiweißgefasste, originale Erscheinungsbild der Barockzeit wahrgenommen.

Der strahlend weiße Schutzengel erhält seinen angestammten Platz auf dem Sockel an der Badener Straße zurück.

https://www.facebook.com/stiftheiligenkreuzsammlungen/


Studierende der Wiener Universität am Institutes für Numismatik und Geldgeschichte unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Wolters haben das dritte Jahr in Folge ein Projekt, das ‚Licht ins Dunkel‘ unserer Münzsammlung bringt. Die letzten beiden Jahre wurde die Sammlung des Stiftes Neukloster geordnet und eine wissenschaftliche Datenbank angelegt. Heuer nehmen die Wissenschaftler die Sammlung des Stiftes Heiligenkreuz ‚unter die Lupe‘. Für die an diesem Projekt Beteiligten ist es ein neue Erfahrung, in einem geschichtsträchtigen Haus wie das Unsere historische Münzen zu sichten und zu ordnen. Ziel ist peu a peu ein Gesamtverzeichnis  zu erstellen, das in der Folge über das Medium Internet für wissenschaftliche Zwecke zugänglich gemacht werden wird.
Foto: Prof. Wolters mit seinen Numismatikstudenten bei der Arbeit an der Münzsammlung des Stiftes Heiligenkreuz.


Heiligenkreuzer Fotoalbum
von P. Dr. Meinrad Tomann OCist