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Bergmann-Edition

Kirchliche Museen
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15. Juli 2018
15. Sonntag im Jahreskreis
Mk 6,7-13

Aus dem hl. Evangelium nach Markus:

In jener Zeit rief Jesus die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen.
Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen,
außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen,
kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel,
kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. …

 

Wanderschaft


4. Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay
Stift Heiligenkreuz vom 21. – 25.08.2018
Info

Abschlußkonzert der Musikakademie
Samstag, dem 25.08.2018
um 16.00 Uhr, Kaisersaal


Reise nach Ostdeutschland
mit dem Mariazeller Pilgerverein Mauer

17.09.2018 – 24.09.2018 (8 Tage)

Reisebegleitung: P. MMag. Roman Nägele OCist

 

Neue Werke von P. Raphael Statt OCist
Künstlermönch


Musikalische Raritäten im Stift Heiligenkreuz

Heiligenkreuzer Pater Alberich Mazak im Radio

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Unser Mitbruder Pater Alberich Mazak († 1661) stammte aus Tschechien, trat 1629 ins Stift Heiligenkreuz ein und hat sich vor allem als Musiker, Komponist und Chorleiter einen Namen gemacht. Bis heute werden seine Messen und Motteten aufgeführt. Gestern war unser Mitbruder mit seinem ‚Exaudiat te Dominus in die tribulationis‘ aus dem ‚Cultus Harmonicus‘, gespielt von ‚Dolze Risonanza‘ unter der Leitung von Florian Wieninger auf dem Österreichischen Kultursender Ö1 zu hören. Es ist wichtig, dass solche wertvolle Musik nicht in Vergessenheit gerät. Hier gibt es die Sendung zum Nachhören.
Foto: Screenshot der Sendungsseite von Ö1.

Musikakademie F. Rebay

rebay - foto - unterschrift
Plakat

  1. Internationale Musikakademie Ferdinand Rebay im Stift Heiligenkreuz vom 21.-25.August 2018
    Sommerkurs in wunderschöner Umgebung
    Kurse in den Sparten
    GITARRE – FLÖTE – GESANG

Abschlusskonzert im Kaisersaal – Heiligenkreuz
Samstag, dem 25. August 2018 – 15.00 Uhr

Ferdinand Rebay entdecken
Die Musik des österreichischen Komponisten  Ferdinand Rebay (1880-1953) war für eine längere Zeit nur klassischen Gitarristen bekannt: Seine Werke für Gitarre(n) gerieten nie in Vergessenheit. Seit 2014 im Musikarchiv von Stift Heiligenkreuz (Kustos P. Roman Nägele OCist) zahlreiche Originale Rebays gefunden wurden, arbeiten P. Roman und die Musikwissenschaftlerin Dr. Maria Gelew daran, die Werke herauszugeben und bekannt zu machen.

Rebay – Kenner als Dozenten
Das geschieht nun auch schon zum 4. Mal mit einer Musikakademie: Die Musik von Ferdinand Rebay steht (neben den Werken anderer Komponisten) im Mittelpunkt: Rebays Kammermusikwerke in seltenen Besetzungen sind eine beliebte Erweiterung des Repertoires. Diese Akademie wendet sich an GitarristInnen (Dozent: Armin EGGER), SängerInnen (Dozenten: Alexander MAYRJeannie MAYR und Maria GELEW), FlötistInnen (Dozenten: Chia-Ling RENNER-LIAO und Wolfgang RENNER)

Überraschende Entdeckungen
Zahlreiche Konzerte gab es in den letzten Jahren, so wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer etwa im Alten Rathaus in Wien und im Musiksalon der ÖNB Rebays Musik echt überrascht. Trotz der guten Kontakte Rebays zu den Komponisten um Arnold Schönberg (2. Wiener Schule) blieben Rebays Werke spätromantisch, impressionistisch.  Zum Anhören:

Ferdinand Rebay – Hörbeispiele

Öffentliches Abschlusskonzert
Auch am Schluss der 4. Internationalen Musikakademie Ferdinand Rebay steht ein öffentliches Konzert der teilnehmenden MusikerInnen mit ihren Dozenten und Dozentinnen, und zwar im einzigartigen Ambiente des Kaisersaals im Stift (Sa., 25. August 2018 um 16:00 Uhr, Eintritt frei).

Ausschreibung


Handschriften

Hebräische Fragmente in Österreich
Stift Heiligenkreuz


Numismatik
„Die Münzsammlung des Stiftes Heiligenkreuz“

Vortrag am 26.10.2018 bei der Veranstaltung: Einblicke in Sammlungen des Stiftes
Prof. Dr. Reinhard Wolters
Institut für Numismatik und Geldgeschichte
Universität Wien
Bilder

Neuzugang bei den Inkunabeln und Alten Drucken!
Ein Druck des Missale Augustense aus dem 16. Jahrhundert

Wie schon von P. Moses Hamm ausführlich in der Zeitschrift Sancta Crux berichtet, vermachte 2016 der Pfarrer in Ruhe Willi Heinrich Knapp dem Stift Heiligenkreuz ein Missale aus dem 16. Jahrhundert. Das 1555 von Sebald Mayer in Dillingen gedruckte Buch ist mit Holzschnitten von Matthias Gerung ausgestattet (VD16 M 5556).

Von besonderem Interesse bei diesem unvollständigen Exemplar (es fehlt der Römische Canon – bei durchgehender Folierung) ist die Widmung am Innendeckelspiegel, die hier deshalb noch einmal vollständig abgebildet werden soll. Das von einem illusionistischen Rahmen umgebene Blatt zeigt unter der Jahreszahl 1591 zwei große farbige Wappen. Links steht das Wappen des Caspar von Berndorff zu Pähl und Steinbach, rechts das Wappen seiner Ehefrau Anna von Berndorf, geborene Anna von Gumppenberg. Beide Wappen finden sich auch auf der Grabplatte der Ehegatten in der Pfarrkirche St. Laurentius in Pähl (Oberbayern). Der 1589 gestorbene Caspar von Berndorff war Kammermeister am Münchner Hof.

Die Widmung im Heiligenkreuzer Missale gibt nun Auskunft über das weitere Leben der Anna von Berndorf. Zwei Jahre nach dem Tod Ihres Ehemanns wohnte die Witwe „im fürstlichen panmarkht zu Diessen“ (Dießen am Ammersee in Oberbayern). Dort vermachte sie am 25. April 1591 das Missale dem „gotzhaus zum gotsakher“ (wohl die Friedhofskirche St. Johann). In der stark fehlerhaften Grabinschrift in Pähl wird Annas Sterbejahr mit 1692, wahrscheinlich richtig 1592, angegeben. Ihr Sterbeort wird mit dem in der Edition der Inschriften der Pfarrkirche Pähl nicht lokalisierten „Bairdtisten(n)“ ausgewiesen. Dabei könnte es sich um eine verballhornte Form von „Bayerdießen“ handeln, einer alten Bezeichnung für Dießen am Ammersee.

Die Heiligenkreuzer Neuerwerbung ist damit nicht nur eine wertvolle Erweiterung des Bibliotheksbestands, sondern auch eine Quelle für die bayerische Landesgeschichte.

Gedruckter Artikel
Moses Hamm, Ein Augsburger Messbuch von 1555, in: Sancta Crux 77 (2016) 72-76.

Link

Edition der Grabinschrift:

Die Inschriften des Landkreises Weilheim-Schongau. Gesammelt und bearbeitet von Manfred Merk (Die Deutschen Inschriften Bd. 84, Wiesbaden 2012) Nr. 194, online. Dort auch weiterführende Literatur zu den Personen.


DIASPORA – KIRCHE IN DER ZERSTREUUNG
Fahrt nach [Ost]Deutschland
Oberlausitz [Sachsen] und Sachsen Anhalt
17.09.2018 – 24.9.2018
Leitung: P. Roman Nägele OCist
Ausschreibung


Aktion Schutzengel

Die Schutzengelstatue (1720) von Giovanni Giuliani ist 2016/17 im Atelier von Mag. Christian Gurtner mit einer Bleiweißfassung versehen worden. Die Bleiweißfassung, mit der das Erscheinungsbild von Marmor oder Porzellan imitiert wurde, war im 18. Jh. eine beliebte Art der Oberflächengestaltung. Auf mehrere Grundierungen mit Kreidegrund folgen die Bleiweißanstriche, die nach Durchtrocknung mit kleinen Achatsteinen bis zum Hochglanz poliert werden. Wir haben die Chance einer Rückführung der Skulptur in das bleiweißgefasste, originale Erscheinungsbild der Barockzeit wahrgenommen.

Der strahlend weiße Schutzengel erhält seinen angestammten Platz auf dem Sockel an der Badener Straße zurück.

https://www.facebook.com/stiftheiligenkreuzsammlungen/


Studierende der Wiener Universität am Institutes für Numismatik und Geldgeschichte unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Wolters haben das dritte Jahr in Folge ein Projekt, das ‚Licht ins Dunkel‘ unserer Münzsammlung bringt. Die letzten beiden Jahre wurde die Sammlung des Stiftes Neukloster geordnet und eine wissenschaftliche Datenbank angelegt. Heuer nehmen die Wissenschaftler die Sammlung des Stiftes Heiligenkreuz ‚unter die Lupe‘. Für die an diesem Projekt Beteiligten ist es ein neue Erfahrung, in einem geschichtsträchtigen Haus wie das Unsere historische Münzen zu sichten und zu ordnen. Ziel ist peu a peu ein Gesamtverzeichnis  zu erstellen, das in der Folge über das Medium Internet für wissenschaftliche Zwecke zugänglich gemacht werden wird.
Foto: Prof. Wolters mit seinen Numismatikstudenten bei der Arbeit an der Münzsammlung des Stiftes Heiligenkreuz.


Heiligenkreuzer Fotoalbum
von P. Dr. Meinrad Tomann OCist